Der „Gredl-radweg“

Auf der früheren Bahn-Trasse nach Greding


Der Gredl-Radweg verläuft auf der Trasse der ehemaligen Lokalbahn von Hilpoltstein über Heideck und Thalmässing nach Greding und führt auf seiner Länge von rund 30 Kilometern durch eine höchst reizvolle und abwechslungsreiche Landschaft. Bei der Fahrt über Höhen und Tiefen bewältigt man zwischen dem niedrigsten Punkt an der Schweizermühle und dem höchsten Punkt, der Wasserscheide zwischen Alfershausen und Steindl, einen Höhenunterschied von 90 Metern. Dies macht die gemütliche Strecke einerseits zwar etwas anstrengender, ermöglicht andererseits aber auch herrliche Ausblicke auf die Burgruine Stauf, den Schlossberg und den markanten Anstieg der südlichen Frankenalb.

Seinen Namen hat der Radweg von der gleichnamigen Bahn, die 1887 das erste Mal von Roth am Sand nach Greding fuhr. Mit dieser „stählernen Lebensader“ sollte das noch junge Bezirksamt Hilpoltstein mit seinen verträumten Landstädtchen Hilpoltstein, Heideck und Greding aus dem Dornröschenschlaf geweckt werden, in dem es seit Jahren lag. Der Spitzname „Gredl“, den man dem Zug im gesamten Landkreis gab, hat übrigens nichts mit dem langbezopften Schulmädchen Gretel zu tun, sondern ist– ganz profan – die Abkürzung für „Gredinger Bahn“.
Nach gut der Hälfte der Strecke lädt der – architektonisch ganz im toskanischen Stil gehaltene – „Thalmässinger Landgasthof“ mit seinem stimmungsvollen Biergarten zur Einkehr ein. Der Gasthof mit seiner gehobenen deutschen Küche lohnt in jedem Fall einen Besuch.
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