Der „Weihnachts-Klassiker“

Der Stollen gilt – neben Lebkuchen und Printen – als das Weihnachtsgebäck schlechthin. Dabei handelt es sich um ein dick mit Puderzucker bestäubtes, Backwerk, das an das gewickelte Christkind erinnern soll und hauptsächlich aus viel Butter, Milch, Mehl, Eiern, Gewürzen (Kardamom, Zimt) und Einlagen (Rosinen, Zitronat, Mandeln...) besteht.

Ein bisschen Stollen-Geschichte
Das Wort „Stolle“ leitet sich vom alt- bzw. mittelhochdeutschen „stollo“ für Stütze oder Pfosten ab. Ende des Spätmittelalters und in der frühen Neuzeit wurden mit „Stolle" oder „Stollen" dann auch längliche, mit Butter und Gewürzen gebackene Weizenbrote bezeichnet, die für Festzeiten hergestellt wurden.
Hatte deren Rezeptur nur wenig Ähnlichkeit mit dem heutigen Stollen, so kommt der „Zeithainer Riesenstollen“, der 1730 anlässlich
einer Truppenschau Augusts des Starken an die sächsischen Truppen verteilt wurde, unserem heutigen Gebäck schon um einiges näher. Der mehrere Meter lange „Butter-Stollen“ oder „Striezel“ war aus 18 Scheffeln Mehl, 82 Schock Eiern, 3 Tonnen Milch, 1 Tonne Hefe und 1 Tonne Butter zubereitet worden.

Stollen & Co.
Neben dem klassischen Christstollen gibt es noch etliche Varianten dieses festlichen Backwerks. So werden unter anderem – zum Teil auch regional begrenzt – folgende Stollen angeboten:
• Mandelstollen
• Marzipanstollen
und Persipanstollen
• Mohnstollen
• Nussstollen
• Butterstollen
• Quarkstollen

Bäckerei Trapper
Seit mehr als 300 Jahren steht die Bäckerei Trapper in Erlangen für feinstes Backwerk aus erlesenen Zutaten. Gerade jetzt in der Advents- und Weihnachtszeit verwöhnen Bäckermeister Gerhard Trapper und sein Team ihre Kunden mit weithin beliebten Stollen sowie mit einer reichen Auswahl an Weihnachtsplätzchen.
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