Der „Winterklassiker“: Fondue

Das Käsefondue ist ein echter Klassiker der winterlichen Küche. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Zum einen wärmt ein herzhaftes Käsefondue den in den Wintermonaten gerne mal durchgefrorenen Körper richtig schön von Innen her auf, zum anderen – und das ist mindestens genauso wichtig – nimmt man sich in der dunklen Jahreszeit gerne ein bisschen mehr Zeit und da ist ein in geselliger Runde genossenes Käsefondue absolut perfekt.

Aus der Bergwelt der Westalpen
Die Ursprünge des Fondue – der Name leitet sich von dem französischen „fondre“ (dt.: geschmolzen) ab – bringen uns in die Bergwelt der Westalpen, wo das Käsefondue die winterliche Speisekarte bereicherte. Gerade in den Wintermonaten waren die Nahrungsmittel knapp, so dass auf die klassischen Grundnahrungsmittel zurückgegriffen werden musste: auf Brot und Käse. Um eine leckere und vor allem auch heiße Alternative zum Käsebrot zu erhalten, wurde der Käse am Feuer oder in einem Topf geschmolzen und das Brot mit dem geschmolzenen Käse bestrichen beziehungsweise das in Würfel geschnittene Brot in den flüssigen Käse getunkt.
Das Grundrezept des Käsefondues hat sich seither kaum geändert, wenngleich das Gericht heutzutage mit Weißwein und einem Schuss Kirschwasser verfeinert sowie mit Pfeffer und – je nach Vorliebe – Knoblauch gewürzt auf den Tisch kommt. Die klassischen Käsesorten für ein Fondue sind Gruyère, Vacherin, Appenzeller und Emmentaler, aber auch klein geschnittener Weichkäse schmilzt wunderbar und gibt dem Fondue einen leckeren, würzigen Geschmack.

Nürnberger Alm
Bis zu den Gipfellagen der Alpen ist es von Nürnberg aus schon ein ganzes Stück, auf das Flair einer stimmungsvollen Alm muss man in der Frankenmetropole dennoch nicht verzichten. Die Genuss- und Kulturwirtschaft „Nürnberger Alm“ verbindet in gemütlich-alpinem Ambiente die kulinarischen Besonderheiten der fränkischen Küche mit der bäuerlichen Alpenküche Österreichs, der Schweiz und Südtirols. Auf diese Weise entsteht die typische Almküche die traditionell Althergebrachtes mit jungen, frischen Elementen verbindet. Gerade auch die ständig wechselnde Tageskarte bietet neben den „Alm-Klassikern“ – Schäufele, Schnitzel vom Kalb, Burgunderbraten – eine breite Palette für jeden Geschmack.
Ein Highlight sind in diesem Zusammenhang auch die Fondues, die im Winterhalbjahr auf Vorbestellung ab zwei Personen serviert werden. Neben einem „Klassischen Schweizer Fondue“ (mit gemischten Brotwürfeln, Kartoffeln, Gemüse, Früchten und einem Stamperl Kirschwasser) können sich die Gäste auch ein „Käse-Speck-Fondue” (zusätzlich mit angeschwitzten Speckwürfeln) oder ein „Fondue mit Brüh“ (ein klassisches Fondue mit Rindfleischbrühe) schmecken lassen.
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