Die Geschichte des Glases

Von ägyptischen Grabbeigaben und mittelalterlichen Klosterglashütten


Die Wurzeln der Glasherstellung liegen wohl in der Bronzezeit, wobei das Glas wahrscheinlich eher zufällig als Nebenprodukt der Keramikherstellung entstand. Zuerst wurde es in Vorderasien und dann in Ägypten hergestellt, wie archäologischen Funde – Perlen und Amulette aus ägyptischen Gräbern aus der Zeit um das Jahr 2000 v. Chr. – belegen. Mitte des 2. vorchristlichen Jahrhunderts sind dann die ersten Glasgefäße überliefert. Von Ägypten aus brachten die Etrusker das Glas und die Kunst seiner Herstellung ins heutige Italien von wo aus es in die römischen Provinzen und dabei auch ins Rheinland gelangte.
Im Zeitalter der Romanik erlebte Glas eine neue Blüte. Zentren der Glasherstellung waren damals europaweit die Klöster, in denen unter anderem auch das Flachglas für die immer prächtiger gestalteten Kirchenfenster gefertigt wurden. Im 12. und 13. Jahrhundert entstanden in den waldreichen Gegenden Ostbayerns, Thüringens und vor allem Böhmens neben den Klosterglashütten auch die ersten Waldglashütten.

Was ist eigentlich Glas?
Das „Rezept“ für die Glasherstellung unterschied sich damals kaum von heute: Grundsätzlich besteht das heutige Gebrauchsglas zu etwa 70 Prozent aus Siliziumoxid (Quarzsand), sowie aus Natriumoxid (Soda) und Calciumoxid (Kalk). Um die Gebrauchseigenschaften und Herstellungsbedingungen zu optimieren können aber auch weitere Bestandteile – u.a. Pottasche, Feldspat – zugegeben werden.

Glaserei Erich Loos
Die Glaserei Erich Loos in Hersbruck bietet eine breite Palette rund um Glas. Neben Produkten rund um das Isolier- und Schallschutzglas bietet die Glaserei Erich Loos auch Ganzglasanlagen und trendige Ganzglastüren. Attraktive Spiegel und fachgerechte Bildeinrahmungen runden die Palette der Glaserei trefflich ab.
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