Die Kirche mit dem „Männleinlaufen“

Die Frauenkirche ist ein Gotteshaus mit spannender Geschichte


Nicht nur bei der Eröffnung des weltberühmten Nürnberger Christkindlesmarktes, bei der das Christkind seinen Monolog auf dem Balkon der Frauenkirche spricht, wenden sich viele Blicke zu der katholischen Stadtpfarrkirche zu. Auch jeden Mittag, punkt zwölf Uhr, lockt das „Männleinlaufen“, das die sich vor dem Kaiser verbeugenden Kurfürsten zeigt, Besucher aus der ganzen Welt an.
Doch die Mitte des 14. Jahrhunderts errichtete Frauenkirche hat neben ihrer Fassade allerlei Sehenswertes. Auch im Inneren gibt es für Besucher viel zu entdecken. Vor allem zahlreiche mittelalterliche Kunstwerke, von denen die meisten allerdings erst im frühen 19. Jahrhundert in die Kirche kamen, als diese nach jahrhundertelanger protestantischer Nutzung wieder für den katholischen Gottesdienst eingerichtet wurde. Besondere Beachtung verdienen der so genannte Tucheraltar, der ebenso aus dem abgerissenen Augustinerkloster stammt wie das Peringsdörffersches Sandstein-Epitaph von Adam Kraft. Viele Kunstschätze, die zur Originalausstattung der Frauenkirche gehörten, darunter Teile des Altars, ein steinerner Skulpturenzyklus aus der Mitte des 14. Jahrhunderts, Verkündigungs- und Leuchterengel, sowie eine Rosenkranztafel aus dem Umkreis von Veit Stoß vom Anfang des 16. Jahrhundert sind heute im Germanischen Nationalmuseum zu sehen.

Gaststätte „Zum Bayernhaus“
In unmittelbarer Nachbarschaft zur Frauenkirche und auch zum Nürnberger Standesamt wartet die Gaststätte „Zum Bayernhaus“ mit fränkischer und ungarischer Küche auf. In den stimmungsvollen Gast- und Nebenräumen – sowie in den Sommermonaten auch im gemütlichen Biergarten – können sich die Brautpaare mit ihren Gästen kulinarisch verwöhnen lassen und auf den frisch geschlossenen Bund fürs Leben anstoßen.
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