Die „Krone des Rangau“

Burg Abenberg lockt mit zwei interessanten Museen



Im 11. und 12. Jahrhundert war Burg Abenberg Sitz der gleichnamigen mächtigen Grafen. Nach dem Aussterben der Abenberger um 1200 erbten die Hohenzollern, ihres Zeichens Burggrafen von Nürnberg, das Gebäude. Sie begannen um 1230 mit dem Neubau der heutigen Burg, der bis etwa 1250 dauerte. Später residierten sie allerdings nur selten hier und so verkaufte Konrad der Jüngere Abenberg im Jahr 1296 an den Eichstätter Bischof.
1806 fiel die Burg an das Königreich Bayern, das den Prachtbau an Privatleute weiter veräußerte. Nach Jahrzehnten des Verfalls erwarben 1982 und 1984 die Stadt Abenberg und der Bezirk Mittelfranken die Burg, die seit 1998 das „Haus fränkischer Geschichte“ und seit 2001 das Klöppelmuseum beherbergt und seit Jahren auch Kulisse für reizvolle Konzerte ist.

Haus fränkischer Geschichte
Im Haus fränkischer Geschichte können Sie – im Rahmen der Dauerausstellung – eine Zeitreise in das Mittelalter unternehmen, als in Franken die Burgen die Herrschaftszentren waren. Wer möchte kann hier auch Kettenhemd, Ritterhelm und Einhandschwert ausprobieren und noch tiefer in das damalige Leben auf einer Burg eintauchen.
Das zweite wichtige Museum auf Burg Abenberg ist das erst jüngst komplett neu gestaltete Klöppelmuseum, in dem die Besucher eine Vielzahl außergewöhnlicher Exponate – von prächtigen Metallspitzen in Gold und Silber, bis hin zu kompletten handgeklöppelten Kleidungsstücken – bestaunen können. Darüber hinaus erfahren sie viel über die mühevolle und wenig einträgliche Arbeit des Klöppelns.

Mit dem Rad von Schwanstetten nach Abenberg
Der insgesamt rund 35 Kilometer lange Weg führt vom Schwander Marktplatz zunächst über die Rednitzhembacher Straße Richtung Westen und am Kanal entlang nach Mittelhembach. Am Ortsende überqueren wir den Kanal und fahren weiter nach Rednitzhembach wo wird am Ortsende die Rednitz überqueren. Danach biegen wir sofort links ab und folgen der Walpersdorfer Straße bis Walpersdorf. Von dort aus gelangen wir über den Tennenloher Weg nach Tennenlohe und weiter über Kühedorf, Gauchsdorf und Bechhofen nach Abenberg.
Der Rückweg führt uns direkt in östlicher Richtung über Asbach nach Roth. Dort folgen wir der Bahnhofstraße und fahren dann in nördlicher Richtung über den Willy-Supf-Platz und den Schleifweg nach Meckenlohe, wo wir kurz nach dem Ortsende den Kanal überqueren. Dem folgen wir anschließend in nördlicher Richtung bis wir wieder zu unserem Ausgangspunkt nach Schwanstetten gelangen, wo das Restaurant „Der Schwan“ mit einem wunderschönen Biergarten zum verdienten Einkehren lockt.
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