Don’t Drink and Drive

„...fahr lieber Taxi!“, möchte man die Aufforderung der Überschrift fortführen. Gerade jetzt in der Zeit der fröhlichen Weihnachtsfeiern, aber auch bei anderen Gelegenheiten, bei denen man mal ein Schlückchen mehr getrunken hat, sollten sich Autofahrer diesen Ratschlag zu Herzen nehmen.Ja, eigentlich sollte es jedem klar sein: Alkohol am Steuer ist ein absolutes No-Go, darf nicht sein. Dennoch kommt es in Deutschland Jahr für Jahr zu mehreren Tausend Verkehrsunfällen, die von betrunkenen Autofahrern verursacht werden. Und auch die Zahl der Fahrzeughalter, die bei routinemäßigen Polizeikontrollen durch zu viel Alkohol im Blut auffallen, ist erschreckend hoch.
Und das, obwohl eine Alkoholfahrt ganz gravierende Folgen für den Fahrer hat. Dies reicht vom Verlust des Führerscheins und hohen Geld- oder Freiheitsstrafen bis hin zu den unabsehbaren Verletzungen, zu denen es im Falle eines alkoholbedingten Unfalls kommen kann. So manch ein Fahrer verlor mit dem Führerschein auch gleich seinen Arbeitsplatz mit all den Folgen, die dies für ihn und seine ganze Familie hat.



Promillegrenzen für Autofahrer
Bei uns in Deutschland gilt – nach § 24a StVG – Alkohol am Steuer ab einer Grenze von 0,5 Promille als Verkehrsordnungswidrigkeit. Wird bei einer Verkehrskontrolle eine Überschreitung der Promillegrenze festgestellt, bedeutet dies in der Regel zwei Punkte, 500 Euro Bußgeld und ein Monat Fahrverbot. Bei einer Wiederholungstat verdoppelt sich die Geldbuße und die Dauer des Fahrverbots beträgt drei Monate. Doch selbst wenn die Alkoholgrenze nicht überschritten wurde, kann dies schwerwiegende Konsequenzen haben. Verhält sich ein Kraftfahrer infolge von Alkoholgenuss ab 0,3 Promille auffällig im Straßenverkehr, gefährdet andere oder verursacht sogar einen Unfall, kann ihm die Fahrerlaubnis entzogen werden. Drei Punkte und ein Gerichtsverfahren sind weitere Folgen.
Für Fahranfänger liegt die Alkoholgrenze in Deutschland sogar bei 0,0 Promille. Kraftfahrer in der Probezeit und alle Personen, die das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, dürfen also kein Kraftfahrzeug führen, wenn sie unter Einfluss von alkoholischen Getränken stehen.
Weitere entscheidende Promillegrenzen sind 1,1 und 1,6 Promille. Ab 1,1 Promille kommt es immer zum Fahrerlaubnisentzug. Da ab 1,1 Promille ein Straftatbestand erfüllt ist, wird die genaue Strafe (Geld- oder Freiheitsstrafe) stets von einem Richter festgelegt. Ab 1,6 Promille wird eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (kurz: MPU) verordnet.
Das alles lässt sich aber mühelos verhindern, indem man nach einem feuchtfröhlichen Abend die 19410 wählt und sich mit einem Taxi nachhause bringen lässt.



Hallo Taxi 19410
Die Taxi-Zentrale Nürnberg ist die zentrale Schaltstelle für Taxis in der Metropolregion Nürnberg. Sie koordiniert die etwa 500 Fahrzeuge starke Nürnberger Taxiflotte, mit der Sie schnell und günstig in der Metropolregion Nürnberg unterwegs sind.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.