Einstieghilfen & Co.

Viele Hilfemittel erleichtern Senioren und Behinderten das Nutzen von Autos


Ein entsprechend auf die Bedürfnisse eines älteren Menschen oder Behinderten zugeschnittenes Auto steigert die Lebensqualität dieser Personengruppe immens. Denn auf diese Weise erweitert sich der Aktionsradius der Personen, die sich darüber hinaus auch mehr Selbständigkeit im Alltag bewahren.
Abgesehen davon stellen Senioren und Menschen mit Behinderung ganz unterschiedliche Ansprüche an ihr Auto. Senioren ist beispielsweise oft schon mit Einstieghilfen gedient, die ihnen das Ein- und Aussteigen – als Fahrer oder auch als Beifahrer – nachhaltig erleichtern. Je nach den persönlichen Bedürfnissen kommt hier ein zusätzlicher Haltegriff, ein Drehsitz, ein Schwenksitz oder ein Aufstehlift in Frage. Damit diese Einstieghilfen ordnungsgemäß montiert werden, sollten Sie unbedingt einen Fachbetrieb aufsuchen, der sich auf den behindertengerechten Autoumbau spezialisiert hat und über entsprechende Erfahrung verfügt.
Bei Menschen mit Behinderung sind die Anforderungen an ein entsprechend umgebautes Auto natürlich anhängig von ihrem Handycap. Entsprechend vielfältig sind daher auch die Angebote, die Fachbetriebe für einen behindertengerechten Autoumbau anbieten. Die Angebotspalette umfasst unter anderem
• Lenkhilfen
• Handbediengeräte
• Pedalumbauten
• Fernbedienungen
• Schwenk- oder Schwenk-Hubsitze
• Rollstuhl-Verladesysteme oder -Hebebühnen
• Laderampen.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass nicht jedes Zusatzgerät für jeden Kunden und jedes Fahrzeug gleichermaßen geeignet ist. Gerade auch im Zusammenspiel können die unterschiedlichen Zusatzgeräte den einen oder anderen Nachteil mit sich bringen, der zusammen mit einem Fachmann, z.B. in Trebgast mit Allrad Limbach, sorgfältig abgewogen werden muss.

Finanzielle Unterstützung für den Umbau

Finanzielle Unterstützung gemäß Kraftfahrzeughilfe-Verordnung für die Beschaffung und den Umbau eines geeigneten Autos erhalten behinderte Menschen in der Regel nur, wenn das entsprechende Fahrzeug zum Erhalt oder zum Erlangen eines Ausbildungs- bzw. Arbeitsplatzes notwendig ist. Anträge an den Sozialhilfeträger von Personen, die nicht in Ausbildung oder Beruf stehen, waren daher in der Vergangenheit meist erfolglos.
Eine Entscheidung des Bundessozialgerichts (BSG) vom 23.8.2013 macht behinderten Menschen nun jedoch Hoffnung. Das BSG vertritt in seinem Urteil nämlich die Auffassung, dass ein Anspruch auf Leistungen gemäß Kraftfahrzeughilfe-Verordnung auch bestehen kann, um behinderten Menschen die Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen oder zu erleichtern. Hierzu gehört – in dem speziellen Fall – auch die ehrenamtliche Tätigkeit der Klägerin. Zu beachten ist, dass das BSG nicht abschließend entschieden hat, sondern den Fall zur nochmaligen Prüfung und Entscheidung an das Landessozialgericht zurückverwiesen hat.
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