Energieeffizient bauen

 

Die Energieeinsparungsverordnung (EnEV) legt energetische Standards fest


Energiesparen ist und bleibt ein wichtiges Thema in unserer heutigen Zeit. Da Energie stetig teurer wird, kommt dem Energieeinsparen eine immer größere Bedeutung zu. Der Gesetzgeber hat mit der seit 1. Februar 2002 gültigen Energieeinsparungsverordnung (EnEV) die Vorgaben bei Neu- und Altbau erstmals festgelegt. Seither wurden die Vorgaben stetig verschärft. Zuletzt im Rahmen der EnEV 2014, die am 1. Mai 2014 in Kraft getreten ist.
Die Neufassung der Energieeinsparungsverordnung sieht vor, die energetischen Standarts ab Januar 2016 deutlich zu verschärfen. So sinkt der höchstzulässige Jahres-Primärenergiebedarf (Heizen, Warmwasser,...) um 25 Prozent im Vergleich zur aktuellen EnEV. Der maximal erlaubte, mittlere Wärmeverlust durch die Gebäudehülle sinkt gleichzeitig um etwa 20 Prozent. Zudem wird der End-Energiebedarf von Gebäuden im Energieausweis künftig nicht mehr nur über den bereits bekannten Band­tacho angezeigt, sondern zusätzlich in Form von Energieeffizienzklassen - ähnlich wie bei den Elektrogeräten - dargestellt.

KfW-Effizienzhaus-Standard
Wer heute baut oder mit dem Gedanken spielt, eine neu errichtete Wohnimmobilie zu erwerben, sollte dabei auf den KfW-Effizienzhaus-Standard achten. Ein KfW-Effizienzhaus bedeutet nämlich nicht nur niedrige Energiekosten und hohen Werterhalt, sondern lässt den Bauherrn/Käufer auch von attraktiven Förderungen profitieren.
Je besser der Effizienzhaus-Standard, das heißt je geringer der Energiebedarf ist, desto höher ist der Tilgungszuschuss, den der Bauherr/Käufer erhält, desto weniger muss er also von seinem Kredit an die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) zurückzahlen. Gemessen wird die energetische Qualität anhand des Jahresprimärenergiebedarfes (wieviel Energie wird in einem durchschnittlichen Jahr für Heizen, Lüften und Warmwasserzubereitung benötigt) und des Transmissionswärmeverlustes, der die energetische Qualität der thermischen Hülle (Dach, Außenwände, Fenster, Boden) beschreibt. Für diese beiden Kennzahlen hat die Energieeinsparverordnung jeweils Höchstwerte festgelegt, die ein Neubau einhalten muss. Ein KfW-Effizienzhaus 55 hat einen Jahresprimärenergiebedarf von nur 55 Prozent eines vergleichbaren Neubaus nach EnEV und ein KfW-Effizienzhaus 40 sogar von nur 40 Prozent. Je kleiner die Zahl, desto besser ist also die Energieeffizienz der Wohnimmobilie und desto höher die KfW-Förderung. Ab April 2016 wird zusätzlich die Förderstufe „Effizienzhaus 40 Plus" eingeführt. Dabei soll ein wesentlicher Teil des Gebäude-Energiebedarfs am Gebäude erzeugt wird.

ROST Wohnbau GmbH
Die ROST Wohnbau GmbH hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihren Kunden ein individuell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Eigenheim zu bauen – von der Planung, über Bauleitung und Bauausführung bis hin zur Schlüsselübergabe. Bereits seit vielen Jahren hat die ROST Wohnbau GmbH dabei Erfahrung mit dem Bau von energiesparenden Häusern gesammelt. Das reicht vom Niedrig-Energie-Haus (in der ehemals gültigen WSchVO 95) über KfW-Effizienzhäuser bis zum Passivhaus.
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