Entlastung für Pflegende Angehörige

Kurzzeitpflege und teilstationäre Versorgung durch Tag- oder Nachtpflege


Bei Kurzzeitpflege handelt es sich um die vorübergehende Pflege und Betreuung einer pflegebedürftigen Person in einer vollstationären Einrichtung für einen Zeitraum von bis zu acht Wochen pro Kalenderjahr. Sie wird insbesondere genutzt im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt bis zur Erbringung der häuslichen Pflege oder zur Bewältigung von Krisensituationen bei der häuslichen Pflege – z.B. bei Urlaub oder Krankheit der pflegenden Angehörigen, bei seelischer Überforderung der Pflegeperson oder bei einer vorübergehenden Verschlechterung des Gesundheitszustandes bei dem Pflegebedürftigen.
Kurzzeitpflege wird in entsprechenden stationären Einrichtungen angeboten. Die Leistung der Pflegeversicherung für diese Kurzzeitpflege ist betragsmäßig unabhängig von der Pflegestufe und beträgt für alle Pflegebedürftigen bis zu 1.612 Euro für acht Wochen im Kalenderjahr. Dadurch abgedeckt werden die Grundpflege, die soziale Betreuung und die medizinische Behandlungspflege. Die Unterkunfts- und Verpflegungskosten – sogenannte „Hotelkosten“ – sind nicht inbegriffen. Seit dem 1. Januar 2016 haben Patienten, die wegen einer schweren Krankheit nicht zuhause versorgt werden können, jedoch nicht pflegebedürftig sind, Anspruch auf „Kurzzeitpflege bei fehlender Pflegebedürftigkeit“.

Tages- oder Nachtpflege
Bei der Tages- oder Nachtpflege handelt es sich um eine teilstationäre Versorgung, bei der der Pflegebedürftige nur einen Teil des Tages (während des Tages oder während der Nacht) stationär gepflegt wird – zum Beispiel weil die pflegenden Angehörigen tagsüber berufstätig sind. In der übrigen Zeit erhält der Pflegebedürftige häusliche Pflege. Die Pflegekasse übernimmt – so die Voraussetzungen gegeben sind – auch hier die Kosten für Pflege, soziale Betreuung und medizinische Behandlungspflege. Die Kosten für die Verpflegung müssen auch bei der Tages- oder Nachtpflege privat getragen werden. Die Obergrenze der Leistungen liegt in der Pflegestufe 0 mit Demenz bei 231 Euro, bei Pflegestufe I bei 468 Euro (mit Demenz: 689 Euro), in der Pflegestufe II bei 1.144 Euro (mit Demenz 1.298 Euro) und in der Pflegestufe III bei 1.612 Euro. In Härtefällen liegt die Obergrenze bei 1.995 Euro. Seit vergangenem Jahr können die Leistungen der Tages- und Nachtpflege neben der ambulanten Pflegesachleistung/dem Pflegegeld in vollem Umfang in Anspruch genommen werden.

Senioren- und Pflegeheim St. Elisabeth
Das im Südwesten Nürnbergs gelegene Senioren- und Pflegezentrum St. Elisabeth überzeugt mit einem vielfältigen Leistungsangebot. Das Haus bietet neben vollstationärer Pflege auch Kurzzeitpflegeplätze sowie Plätze zur Verhinderungspflege und zur Krankenhausnachsorge. Da es hier zahlreiche Punkte zu beachten gilt, bietet die Einrichtung eine kompetente, auf den jeweiligen Einzelfall zugeschnittene Beratung.
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