Erlanger Stadtgeschichte

Die erste urkundliche Erwähnung Erlangens als „villa Erlangon“ stammt aus einer Urkunde aus dem Jahr 1002. In dieser bestätigte Heinrich II. eine Schenkung , die sein Vorfahre Otto II. 26 Jahre vorher durchgeführt hatte.
Die Geschichte Erlangens im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit war dann von Katastrophen geprägt. In den beiden Markgrafenkriegen 1449 und 1553 wurde Erlangen von Nürnberger Soldaten geplündert und niedergebrannt. Im Dreißigjährigen Krieg erfuhr Erlangen seine verheerendste Zerstörung als es 1632 fast vollständig niedergebrannt wurde. Nur 16 Häuser überstanden seinerzeit die Brandschatzung.
Jahrzehntelang war Erlangen hinterher kaum bewohnt und geriet fast vollständig in Vergessenheit. Erst als die Hugenotten im Jahr 1685 aus Frankreich fliehen mussten, gewann die Stadt wieder an Bedeutung. Der Markgraf Christian Ernst nutzte die Situation, um die Wirtschaft im Markgrafentum und damit auch in Erlangen anzukurbeln und gewährte den Hugenotten das Recht auf Ansiedlung. Nach und nach fanden rund 1.500 Glaubensflüchtlinge den Weg in die Region.
Da das damalige Erlangen nicht genügend Platz für die Zugezogenen bot, ließ der Markgraf eine nach idealen Gesichtspunkten angelegte Planstadt errichten, die am 14. Juli 1686 mit der Grundsteinlegung für die Hugenottenkirche in Angriff genommen wurde. Als 1706 das mittelalterliche Erscheinungsbild der Altstadt durch einen Großbrand fast völlig vernichtet wurde, ergab sich die Gelegenheit, den barocken Entwurf der Neustadt zu übertragen und ein städtebauliches Gesamtkonzept zu schaffen, das bis heute das Stadtbild Erlangens prägt.

Erlanger Stadtring
Der Erlanger Stadtring aus 925er Sterling Silber und Hightec Ceramic zeigt die Sehenswürdigkeiten der Stadt – Orangerie, Markgraf Christian Ernst von Brandenburg-Bayreuth, Hugenottenkirche, Friedrich-Alexander-Universität und Berg- kirchweih – und ist ein wunderschöne Geschenk für jeden Anlass und jeden, der mit Erlangen verbunden ist.
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