Es muss nicht immer Abends sein – Konzerte am Nachmittag

 

Die Nürnberger Symphoniker laden auch in dieser Spielzeit wieder zu ihren „Sonntagskonzerten“ in die Meistersingerhalle ein


Es gibt eine Vielzahl kultureller Angebote, die für Menschen jeden Alters attraktiv sind. Das reicht von reizvollen Museums- und Filmbesuchen bis hin zu hochkarätigen Theater- und Konzerterlebnissen.
Gerade aktiven Senioren bietet sich da die Gelegenheit, so manches, das sie im Trubel ihres Arbeitslebens zurückstellen mussten, manches, das im Alltag lange Zeit zu kurz gekommen war, nun endlich anzupacken. Dem Umstand, dass sich immer mehr Senioren für ihre Angebote interessieren aber nicht unbedingt am späten Abend noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein möchten, tragen inzwischen immer mehr Veranstalter Rechnung. Sie bieten – beispielsweise sonntags – vermehrt Veranstaltungen am späten Vormittag, am Nachmittag oder auch am frühen Abend an, so dass ältere Mitbürger, die lieber unter Tags etwas unternehmen möchten, problemlos das Angebot nutzen können. Auch Besuchern mit einer längeren Anfahrt, aus den Nachbarstädten und aus umliegenden Gemeinden zum Beispiel, kommen solche Angebote entgegen.

Die Sonntagskonzerte der Nürnberger Symphoniker
Ein echtes Highlight im Nürnberger Veranstaltungskalender sind zweifellos die Sonntagskonzerte der Nürnberger Symphoniker. Achtmal, jeweils sonntags um 16.30 Uhr finden diese in der Meistersingerhalle statt und bieten für Klassikfreunde (und solche die es werden wollen) Musikgenuss der Extraklasse. Den Auftakt bilden dabei am 4. Oktober Werke von Edvard Grieg und Edward Elgar. Unter dem Titel „Norden? Süden!“ kommen unter anderem – passend zur Jahreszeit – Griegs Konzertovertüre „Im Herbst“ und Elgars musikalisch überschäumendes Souvenir von einem Riviera-Urlaub des Komponisten „In the South (Alassio)“ zur Aufführung.
Auch die weiteren Konzerte, die unter so spannenden Titeln wie „Frauen? Power!“, „Lindberg? Landgren!“, „Stille Nacht? Frohe Weihnacht!“, „Voll krass? Echt cool!“, „Brain? Storm!“, „Piano? Forte“ und zuletzt „Lack ab? Perfektes Finish!“ daherkommen, versprechen ein interessantes und unterhaltsames Musikerlebnis. Alle acht Konzerte gibt es übrigens auch im preisgünstigen Sonntags-Abo.
Neben dieser bewährten Konzertreihe bieten die Nürnberger Symphoniker unter dem Motto „Nachmittag extra“ zwei weitere musikalische Highlights an. Am 4. Februar 2016 steht dabei um 15.00 Uhr ein „Konzert für Menschen mit Demenz, Angehörige und Jedermann“ auf dem Spielplan. Grundgedanke dieses Konzerts ist die Tatsache, dass Musik der Schlüssel zur inneren Welt des Menschen ist. Dies gilt auch und nicht zuletzt für Menschen mit Demenz. So bietet das „Konzert für Menschen mit Demenz, Angehörige und Jedermann“ den Erkrankten und ihren Angehörigen die Möglichkeit, gemeinsam ein Konzert zu erleben und damit weiterhin am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Zur Aufführung kommen „Eine kleine Nachtmusik“ von Wolfgang Amadeus Mozart, Peter Tschaikowskys „Streicherserenade“ und Edvard Griegs Suite „Aus Holbergs Zeit“.
Als zweites Konzert der Reihe „Nachmittag extra“ bietet „Sprungbrett“ am 24. März 2016 um 16.00 Uhr den Stipendiaten des Deutschen Dirigentenforums die Möglichkeit, im Rahmen eines Konzerts ihr Können unter Beweis zu stellen. Die Pultstars von morgen präsentieren dabei Werke von Robert Schumann, Jean Sibelius und Johannes Brahms.
Nähere Informationen zu den Konzerten und eine Übersicht über den Spielplan der Nürnberger Symphoniker finden Sie im Internet unter
www.nuernbergersymphoniker.de
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