Füsse perfekt in Szene setzen

Das Tragen von Fußschmuck war schon bei den Kelten „voll im Trend“


Wer mit seinen Füßen einen wirklich perfekten Auf-TRITT landen möchte, achtet heutzutage neben regelmäßiger Pflege immer öfter auch auf eine optische „Aufwertung“ – meist unter Verwendung von Fußschmuck.
Dieser ist schon seit jeher ein wesentlicher Bestandteil vieler Kulturen und umfasst eine breite Palette. So wurde bereits das Tragen von Fußreifen oder -ringen bei den Kelten – und zwar bei Männern und Frauen –  überliefert sowie durch Grabfunde belegt. Da sich damals jedoch nicht jeder solcherlei Produkte der Schmiedekunst leisten konnte, galten diese Schmuckstücke als Zeichen von Reichtum. In Gräbern ägyptischer Pharaonen übrigens wurden ebenfalls schon goldene Fußreifen gefunden.
Die Bedeutung von Fußschmuck als ganz besonderes Symbol für Luxus und Reichtum rührt sehr wahrscheinlich aus der Anfangszeit dieser Schmuckform her: Massive Ringe und Reifen behinderten Träger und Trägerinnen beim Gehen oder Laufen – aus diesem Grund konnten sich in der Regel nur diejenigen solchen Schmuck leisten, die zum Lebensunterhalt nicht auf das Laufen angewiesen waren, sondern andere für sich arbeiten ließen.

Europäer mögen’s eher dezenter
Es gibt je nach Kulturraum verschiedene Ausprägungen. Zum Beispiel besitzt der Fußschmuck in Indien eine lange Tradition. Dort findet man sehr üppig gestaltete Ketten, die oft mit Glocken versehen sind und besonders bei kulturellen Ritualen getragen werden. Beispielsweise wird dem Bräutigam bei einer Hochzeit das gleiche Fußband wie der Braut angelegt, der Bräutigam legt dieses aber nach den Hochzeitsfeierlichkeiten meistens wieder ab. Im islamischen Raum ist Fußschmuck dagegen auch heute noch sehr verbreitet – bei Bauchtänzerinnen gehört er zur Standardausrüstung. Im westlichen Kulturraum hat der Fußschmuck wiederum keine kulturelle Geschichte und daher eher eine dezente Funktion: Am häufigsten werden Ketten aus Gold oder Silber um den Knöchel getragen, jedoch gibt es auch geflochtene Stoff- oder Lederbänder. Zudem gelten in unseren Breiten auch Zehenringe als Fußschmuck.
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