„Geheimwaffe“ Elektromyostimulation

Der etwas andere Weg zu einem durchtrainierten Körper


Für viele ist diese Methode noch eine Art Neuland, für andere längst Gewohnheit: die Elektromyostimulation (EMS). Angewendet werden kann sie zu verschiedenen Gelegenheiten – entweder, wenn man wenig Zeit für oder keine Lust aufs klassische Fitness-Studio hat oder aber wenn es praktisch nicht anders geht: im Weltraum zum Beispiel, wo ein Training mit Gewichten auf Grund der Schwerelosigkeit rein gar nichts für die Astronauten bringen würde. Aber wie auch immer: Mittlerweile liegen gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse über die effektive Wirkungsweise von EMS vor – bei richtiger Anwendung, versteht sich.

Effektive Regenerations-Methode
Auch in der Physiotherapie wird EMS heute recht umfassend eingesetzt – beim Ausfall von Nerven in der Peripherie des Körpers bespielsweise, wo es besonders an Armen und Beinen zum Abbau von Zellen in dem vom gelähmten Nerv ursprünglich versorgten Muskel kommt. Um dies zu vermeiden, werden während einer Therapiesitzung Elektroden angebracht und mit geringen Stromstößen die Funktion der betroffenen Nerven simuliert. Dadurch bewegt sich der bedrohte Muskel wieder und atrophiert nicht. Die Muskeln reagieren auf verschiedene Modulationsarten des Stromes unterschiedlich gut, im Allgemeinen werden mit exponentiell verlaufenden Spannungsverläufen die besten Ergebnisse erzielt.
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