Hypnose und Hypnosetherapie

Hypnose ist seit 2006 als psychotherapeutische Maßnahme offiziell anerkannt


Wenn wir den Begriff Hypnose hören, denken viele von uns unwillkürlich an Szenen aus TV-Shows oder aus dem Varieté. Szenen, in denen ein mystisch gekleideter Hypnotiseur ausgewählte Personen aus dem Publikum dazu bringt, blind seinen Befehlen zu folgen. Wenn diese dann gackernd wie Hühner über die Bühne stolzieren, tobt das Publikum vor Spaß und Begeisterung.
Die Hypnose oder Hypnotherapie, wie sie beispielsweise in der Psychotherapie – bei der Behandlung von Depressionen, Ängsten aber zum Beispiel auch bei der Raucherentwöhnung – eingesetzt wird, ist weit von solchen Spaß-Events entfernt und seit 2006 auch bei uns in Deutschland offiziell als wissenschaftlich fundierte psychotherapeutische Methode anerkannt. Dementsprechend geht es bei der Hypnotherapie auch nicht darum, dem Patienten – gegen seinen Willen – dazu zu bringen, irgendetwas zu tun. Ganz im Gegenteil! Bei der Hypnotherapie wird das im Patienten vorhandene Reservoir an positiven Erfahrungsmöglichkeiten, latenten Bewältigungsstrategien und eigenen Stärken mit hypnotischen Techniken aktiviert und zur Bewältigung körperlicher oder psychischer Probleme genutzt.
Hypnose kann eigenständig oder auch in Kombination mit anderen Verfahren zur Therapie von psychischen, psychosomatischen oder körperlichen Störungen eingesetzt werden. Dr. med. Ralf
Dietrich setzt in seiner Gemeinschaftspraxis am Tiergärtnertor in Nürnberg bereits seit etlichen Jahren die medizinische und psychotherapeutische Hypnose und Hypnosetherapie ein.

Anwendungsbereiche
In der Psychotherapie wird Hypnose zur Behandlung von Ängsten, Depressionen und Zwängen aber beispielsweise auch bei Schlafstörungen, bei Essstörungen, bei der Behandlung von Süchten (zum Beispiel bei der Raucherentwöhnung) und auch bei der Behandlung von chronischen Schmerzen eingesetzt.
Ein wichtiges Anwendungsgebiet der Hypnose im medizinischen Bereich sind psychosomatische Störungen. Sie hat sich unter anderem bei chronischen Schmerzen, Herz-Kreislauf-Problemen, Magen-Darm-Erkrankungen, Hauterkrankungen wie Neurodermitis sowie Erkrankungen der Atemwege bewährt.
Bei der zahnärztlichen Hypnose stehen neben der Angst und Schmerzkontrolle vor allem die Behandlung von Bruxismus (nächtliches Knirschen) und Würgen sowie die zahnärztliche Psychosomatik im Vordergrund.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.