Im Gedenken an den Verstorbenen

 

Der Leichenschmaus als wichtiger Teil der Trauerbewältigung


Der Leichenschmaus kann auf eine lange Tradition zurückblicken, ist das im interkulturellen Vergleich am weitesten verbreitete Ritual bei Begräbnissen und wird in der Regel von den nächsten Angehörigen des Verstorbenen durchgeführt. Zu einem Leichenschmaus wird die ganze Familie eingeladen, doch auch andere Gäste der Trauerfeier (enge Freunde, Nachbarn, Kollegen...) dürfen an dem Essen teilnehmen.
Bei einem Leichenschmaus – unter anderem sind auch die Begriffe Trauerkaffee, Beerdigungskaffee, Leichenmahl oder Totenmahl gebräuchlich – setzen sich die Gäste einer Trauerfeier nach der Beisetzung zusammen, um gemeinsam zu essen, zu trinken und in einem gelockerten Rahmen des Verstorbenen zu gedenken. Bei dieser Gelegenheit werden häufig auch Erfahrungen und Anekdoten ausgetauscht, in denen positive Erinnerungen aus besseren Zeiten des Beerdigten wach werden und die unmittelbaren, oftmals schmerzhaften Erinnerungen an die Zeit kurz vor dem Tode
(z. B. im Fall einer längeren Krankheit) verdrängt werden. Die Stimmung ist zu Beginn meist angespannt und gedrückt, kann aber im Laufe der Zeit durch die zunehmenden Gespräche gelöst und nicht selten sogar heiter werden.
Auf diese Weise dient der Leichenschmaus auch der Trauerbewältigung. Im Rahmen des Leichenschmauses wird den Angehörigen vermittelt, dass das Leben trotz des Verlusts eines Familienmitgliedes weitergeht, dass nach der Trauer das Leben fortgeführt werden kann und dass die Hinterbliebenen in der Trauerphase nicht allein sind.
Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, den Leichenschmaus abzuhalten. Zum einen kann dieser in den Räumlichkeiten der Familie stattfinden. Dies hat den Vorteil, dass die vertraute Umgebung für die Hinterbliebenen eine Art der Trauerhilfe darstellen und zum Entspannen der Atmosphäre beitragen kann. Andererseits stößt diese Variante wegen der räumlichen Begrenzung und auch wegen des damit verbundenen Aufwands an enge Grenzen. Gerade in den Tagen der Trauer gilt es eine Vielzahl an Dingen zu erledigen, so dass man sich ungern noch die Durchführung eines Leichenschmauses aufbürden möchte.
Somit bietet sich dann doch eher die Durchführung des Leichenschmauses in einem Restaurant oder in einer mit der Durchführung solcher Veranstaltungen vertrauten Örtlichkeit an. Auf diese Weise bleibt auch den nächsten Angehörigen genügend Zeit und Gelegenheit, im Kreis der Verwandten und Freunde Abschied von dem Verstorbenen zu nehmen.

Gwächshaus
Das Gwächshaus liegt nur fünf bis zehn Fahrminuten vom Nürnberger Westfriedhof, vom Johannis-Friedhof, vom Kraftshofer Friedhof sowie von den Friedhöfen Poppenreuth und Fürth mitten im Knoblauchsland. In dieser Örtlichkeit, die auf viel Erfahrung im Ausrichten von Festlichkeiten der unterschiedlichsten Art verweisen kann, finden Trauergesellschaften einen lichtdurchfluteten, freundlichen Raum, der – ebenso wie die Verköstigung der Gäste – ganz individuell gestaltet werden kann. Neben Kaffee und Kuchen können Sie aus einer breiten Palette an köstlichen Speisen für die Trauergesellschaft auswählen – vom fränkischen Braten oder verschiedenen Fleisch- und Fischgerichten, über Pasta, Antipasti und Salate bis hin zu leckeren Nachspeisen.
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