Kakaogeschichte(n)

Schokolade ist – nicht nur jetzt in der Vorweihnachtszeit – eines der beliebtesten Genussmittel der Deutschen. Rund elf Kilo gönnt sich der durchschnittliche Bundesbürger von dieser Leckerei. Meist in Tafelform oder gerade jetzt als Hohlfigur.
Ursprünglich wurde Schokolade jedoch getrunken. Und das bereits vor rund drei Jahrtausenden. Das Volk der Olmeken, das das mexikanische Tiefland bewohnte, soll – so wird vermutet – um das Jahr 1.000 v. Chr. bereits Schokolade genossen haben. Auf diesen Zeitraum lassen sich auch zahlreiche Sagen und Mythen datieren, die sich um Kakao und Schokolade ranken.
Jahrhunderte später, die Maya hatten inzwischen die Hochkultur der Olmeken abgelöst, ist zweifelsfrei belegt, dass die Schokolade warm getrunken wurde. Das Getränk der alten Maya lässt sich aber kaum mit unserer heutigen Trinkschokolade vergleichen. Dieses bestand nämlich aus gerösteten Kakaobohnen, die mit den unterschiedlichsten Gewürzen (Vanille, Zimt, Chilli, Piment...) und Wasser aufgekocht wurden. Das Ergebnis war ein bitter-würziges Getränk. Erst die Spanier begannen dem Kakao Zucker und Honig beizumischen, womit der Siegeszug der Trinkschokolade in Europa begann.
Diese ursprüngliche Art Schokolade zu genießen, erlebte in den vergangenen Jahren eine regelrechte Renaissance und zeichnet sich – wie das Angebot von Hort Chocolate belegt – heute durch eine Vielfalt leckerer Geschmacksrichtungen aus.
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