Keine Tiere unterm Christbaum

Katzen, Hundewelpen, Meerschweinchen und Co gehören nicht unter den Weihnachtsbaum – auch wenn sich die Kinder noch so sehnlich ein Haustier wünschen und die Herzen der Eltern um die Weihnachtszeit herum möglicherweise schneller weich werden.

Sicher, ein Haustier ist etwas sehr Schönes und trägt darüber hinaus auch zur Persönlichkeitsentwicklung der Kinder bei. Doch die Kinder denken meist nicht daran, dass ein Tier eben nicht nur Spaß bedeutet, sondern auch über viele Jahre hinweg Verantwortung und artgerechte Pflege, von den Kosten für Futter und Tierarzt ganz zu schweigen.
Nicht selten ist die erste Begeisterung dann auch schon nach kurzer Zeit verflogen, was dazu führt, dass Tiere ausgesetzt oder abgegeben werden. Schon ab März werden die ersten „Weihnachtsgeschenke“ ins Tierheim abgeschoben, die zweite Welle folgt dann regelmäßig zur Ferienzeit, wenn man erkennen muss, dass ein Haustier eben auch Kompromisse und Einschränkungen mit sich bringt.

Die Entscheidung für ein Tier bedarf gründlicher Überlegung
Einem tierischen Begleiter ein Zuhause zu geben, ist eine verantwortungsvolle Aufgabe für viele Jahre. Katzen zum Beispiel haben eine Lebenserwartung von 20 Jahren, wenn Sie gut ernährt, artgemäß gepflegt und geliebt werden. Die Entscheidung für ein Tier bedarf daher einer intensiven Überlegung und muss von allen Familienmitgliedern mitgetragen werden. In keinem Fall sollte sie daher an einem Feiertag wie Weihnachten festgemacht werden.

Hersbrucker Tierheim
Hinter dem Hersbrucker Tierheim steht der renommierte Tierschutzverein Hersbruck und Umgebung „tierisch in action e. V.“. Eine der Hauptaufgaben des Vereins und des Tierheims liegt in der vorbeugenden Tätigkeit und Verhinderung von Überpopulation sowie in der artgerechten Vermittlung von Tieren durch Schutzverträge.
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