KFZ-Umbauten für Senioren und für Menschen mit Handicap

 

Individuell auf sie zugeschnittene Lösungen sorgen dafür, dass auch sie aktiv am Alltag teilnehmen können


Ein speziell auf die Bedürfnisse eines älteren oder körperlich eingeschränkten Menschen zugeschnittenes Auto steigert dessen Lebensqualität in erheblichem Maß. Wird doch auf diese Weise der Bewegungsradius der betreffenden Personen deutlich erweitert, können sich diese durch ein eigenes Fahrzeug deutlich mehr Selbständigkeit im Alltag bewahren. Das reicht vom Weg in die Arbeit über ein reibungsloses Einkaufen bis hin zu Ausflügen und Urlaubsreisen.

Einstiegshilfen für Senioren
Vorab muss man gleich sagen, dass es „das“ senioren- oder behindertengerechte Auto nicht gibt. In jedem Einzelfall werden ganz spezielle Wünsche und Anforderungen gestellt, so dass jedes Fahrzeug praktisch eine individuelle, auf die Bedürfnisse des jeweiligen Kunden zugeschnittene Einzelanfertigung ist.
Senioren ist beispielsweise oft schon mit Einstieghilfen gedient, die ihnen das Ein- und Aussteigen – als Fahrer oder auch als Beifahrer – nachhaltig erleichtern. Je nach den persönlichen Bedürfnissen kommen hier ein zusätzlicher Haltegriff, ein Drehsitz, ein Schwenksitz, der um 90 Prozent zur Türseite hin gedreht werden kann, ein Schwenk-Hubsitz mit zusätzlicher elektrischer Absenkmöglichkeit oder ein ergonomischer bzw. orthopädischer Autositz in Frage, der bestimmte Körperbereiche stabilisiert und unterstützt.
Damit diese Einstieghilfen ordnungsgemäß montiert werden, sollten Sie unbedingt einen Fachbetrieb aufsuchen, der sich auf den behindertengerechten Autoumbau spezialisiert hat und über entsprechende Erfahrung verfügt.

Behindertengerechter Fahrzeugumbau
Bei Menschen mit Behinderung sind die Anforderungen an ein entsprechend umgebautes Auto in der Regel vielfältiger und abhängig von ihrem jeweiligen Handicap. Entsprechend vielfältig sind daher auch die Angebote, die Fachbetriebe für einen behindertengerechten Autoumbau anbieten. Die Angebotspalette umfasst unter anderem:
• Lenkhilfen
• Handbediengeräte
• Pedalumbauten
• Fernbedienungen
• Schwenk- oder Schwenk-Hubsitze
• Rollstuhl-Verladesysteme oder -Hebebühnen sowie
• Laderampen.
Wichtig ist dabei, dass nicht jedes Zusatzgerät für jeden Kunden und jedes Fahrzeug gleichermaßen geeignet ist. Gerade auch im Zusammenspiel können die unterschiedlichen Zusatzgeräte den einen oder anderen Vor- bzw. Nachteil mit sich bringen, der zusammen mit dem Fachmann sorgfältig abgewogen werden muss. Entsprechende Informationen und Unterstützung erhalten Sie bei „Auto Dotterweich – Mobilitätsumbauten“ in Schönbrunn.

Finanzielle Unterstützung für den Umbau
Finanzielle Unterstützung bei der Beschaffung und dem Umbau eines geeigneten Autos erhalten behinderte Menschen in der Regel nur, wenn das entsprechende Fahrzeug zum Erhalt oder zum Erlangen eines Ausbildungs- bzw. Arbeitsplatzes notwendig ist. In der „Verordnung über Kraftfahrzeughilfe zur beruflichen Rehabilitation (Kraftfahrzeughilfe-Verordnung - KfzHV)“ sind in § 3 die persönlichen Voraussetzungen festgelegt auf Grund derer Leistungen erbracht werden:
Die Leistungen setzen voraus, dass
1. der behinderte Mensch infolge seiner Behinderung nicht nur vorübergehend auf die Benutzung eines Kraftfahrzeugs angewiesen ist, um seinen Arbeits- oder Ausbildungsort oder den Ort einer sonstigen Leistung der beruflichen Bildung zu erreichen, und
2. der behinderte Mensch ein Kraftfahrzeug führen kann oder gewährleistet ist, dass ein Dritter das Kraftfahrzeug für ihn führt.
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