Kinderosteopathie

Heranwachsende stellen besondere Herausforderungen an den Osteopathen


Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Medizin, die der Diagnose und Behandlung von Funktionsstörungen dient. Diese Funktionsstörungen sind häufig auf Verluste der Beweglichkeit in den verschiedenen Geweben zurückzuführen. Mit speziellen Behandlungstechniken, die allein mit den Händen ausgeführt werden, erhalten die Gewebe ihre ursprünglichen Bewegungsmöglichkeiten zurück. Dies hat zur Folge, dass der Körper mit Hilfe seiner Selbstregulationskräfte sein Gleichgewicht wieder herstellt und sich die Beschwerden bessern.
Auf Grund ihres ausgesprochen sanfter Ansatzes ist die Osteopathie gerade auch für Säuglinge und Kleinkinder sehr gut geeignet. Allerdings stellen Säuglinge, Kinder und Heranwachsende mit ihrem noch unreifen, im Wachstum befindlichen Gewebe eine hohe Anforderung an das Können eines jeden Osteopathen. Dieser muss über ein ausgeprägtes Wissen im Hinblick auf sämtliche Entwicklungsprozesse – von der Entstehung im Mutterleib bis zum Ende der Pubertät – verfügen. Auch an seine Fähigkeit, mit den Händen etwaige Dysfunktionen zu erspüren und diese dann entsprechend zu behandeln, stellt der noch im Reifen befindliche Körper eines Babys oder (Klein-)Kindes eine ganz besondere Herausforderung dar.
Denn bei Kindern sind viele anatomische Strukturen noch in der Entwicklung befindlich und in vielen Fällen sogar ganz anders als beim Erwachsenen angelegt. Auch die meisten Stoffwechselvorgänge sind noch nicht ausgereift. Darüber hinaus können Kinder – anders als Erwachsene – ihre Beschwerden oftmals nicht so gut ausdrücken und liegen bei den Behandlungen selten still.

Anwendungsgebiete der Kinderosteopathie
Mit Hilfe der Kinderosteopathie können unterschiedliche Erkrankungen und Auffälligkeiten behandelt werden. Dies reicht von Haltungsstörungen (Lage- und Schädelasymmetrien, Skoliosen, Schiefhals, Hüftdysplasien, Überstreckung...) über Verdauungsstörungen (Koliken, verstärktes Spucken, Verstopfungen...) und Atemwegserkrankungen (Chronische Mittelohrentzündung, Nasennebenhöhlenentzündung, chronische Bronchitis, Asthma bronchiale...) bis hin zu Verhaltens- und Lernstörungen (motorische Unruhe, Konzentrationsstörungen, Störungen in der Grob- und Feinmotorik...).

„Key-Osteopathie“
Nach zahlreichen Fortbildungen und praktischen Erfahrung hat Rafał Szczepanski das Konzept der „Key-Osteopathie“ entwickelt. Diese bietet den SCHLÜSSEL, Spannungs-Muster, die der kindliche Körper zum Teil bereits im Mutterleib gespeichert hat, herauszufinden und Dank osteopathischer Medizin zu harmonisieren.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.