Krank auf der Urlaubsreise

 

Ein paar Tipps, wie Sie Ihrem Haustier helfen können


Eine Urlaubsreise ist nicht nur für Sie, sondern auch für Ihr Haustier eine Ausnahmesituation, in der Sie für Zwischenfälle gewappnet sein sollten. Nachfolgend haben wir ein kleines Einmaleins der häufigsten Beschwerden im Urlaub zusammengestellt, verbunden mit wertvollen Tipps, wie Sie sich und Ihrem Tier helfen können.
Durchfall: Auslöser sind häufig Aufregung, Futterumstellung und/oder Trinken von Salzwasser bzw. kaltem Quellwasser. Wenn Ihr Tier ansonsten bei gutem Allgemeinbefinden ist, können Sie getrost abwarten. Lassen Sie das Tier einen Tag lang fasten und verabreichen Sie eventuell ein leichtes Durchfallmittel bzw. ein Präparat zur Stabilisierung der natürlichen Darmflora. Wichtig dabei: Viel trinken!
Erbrechen: Erbrechen kann ebenfalls eine Folge von Salzwasseraufnahme sein. Bei anhaltendem Erbrechen mehrfach an einem Tag, sollten Sie unbedingt eine Tierarztpraxis aufsuchen. Wichtig: Futter- und Wasseraufnahme direkt nach einem Erbrechen lösen häufig einen weiteren starken Brechreiz aus und müssen deshalb verhindert werden. Große Flüssigkeitsverluste müssen vom Tierarzt mit Infusionen ausgeglichen werden.
Augen: Eine leichte Reizung der Lidbindehäute kann schnell durch Wind und Sand hervorgerufen werden. Sie ist dann beidseitig durch eine entsprechende Rötung und durch ein vermehrtes Tränen der Augen erkennbar. Das können Sie mit nicht rezeptpflichtigen Augentropfen behandeln (keine „alten“ Augentropfen aus einer früheren Behandlung verwenden!). Sollte die Reizung nicht schnell wieder abklingen oder aber hat Ihr Tier nur an einem Auge Probleme, reibt sich das Auge oder kneift es zu, sollten Sie sich schnellstens an eine Tierarztpraxis wenden.
Ohren: Schmutz oder Sand in den Ohren entfernen Sie wie gewohnt am besten mit den dafür vorgesehenen Feuchttüchern. Falls Ihr Tier plötzlich mit starkem Schütteln beginnt, dabei womöglich auch den Kopf schief hält oder über Tage hinweg immer wieder schüttelt, kann möglicherweise ein Fremdkörper (Pflanzenteil, Insekt) in den Gehörgang gelangt sein. Dieser kann in der Regel nur in einer Tierarztpraxis festgestellt werden.
Kleinere Verletzungen: Kleine oberflächliche Biss-, Stich- oder Schnittwunden sollten Sie schnellstens mit einer Wunddesinfektionslösung säubern. Eventuell störende Haare in der Umgebung entfernen Sie vorsichtig. Anschließend können Sie die Wunde mit einer desinfizierenden Salbe bestreichen und mit Verbandsmittel abdecken. Bei mehr als einem „kleinen Kratzer" sollten Sie in jedem Fall eine Tierarztpraxis aufsuchen. Dort kann man beurteilen, wie schwer die Verletzung tatsächlich ist, und was für eine schnelle Heilung notwendig ist.

Das Tierheim Roth
Apropos „Urlaub“. Leider ist es immer noch keine Seltenheit, dass Haustiere vor der Urlaubsreise ausgesetzt werden. In diesem Fall wird der Tierschutzverein Roth mit seinem Tierheim aktiv. Hier finden Tiere, die – aus den unterschiedlichsten Gründen – kein Zuhause mehr haben, ein neues Heim. Von hier aus werden sie so schnell wie möglich an neue Halter weitervermittelt. Um seine Arbeit im Dienst an den Tieren möglichst gut umzusetzen benötigt der Verein u.a. ehrenamtliche Helfer, Gassigeher und Paten sowie – für das Tierheim – Futterspenden, Decken, Leinen, Bürsten... Nähere Infos zur Arbeit des Vereins unter: www.tierheim-roth.de
Wichtige Kontakte:
Erster Vorstand und Tierarzt für den deutschen Tierschutz: Dr. Pfeiffer Ulrich, Münchener Str. 100, 91154 Roth, Tel.: 091712502
Die Tierheimärztin: Dr. Annette Donnini Praktische Tierärztin, Kleinhöbing 5, 91177 Thalmässing, Handy: 0172/5647402
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