Kult-Bier erlebt seine Wiedergeburt

Mehr als 300 Jahre nach seiner Gründung feiert das „Grüner“ sein Comeback


Am 11. April 1709 wurde eine Brauerei in der Fürther Gartenstraße erstmals erwähnt. Aus ihr sollte später die „Grüner Bräu“ werden. Unter dem Motto „Beliebt – bekannt – bekömmlich“ trug die „Grüner“ ihren nicht unmaßgeblichen Anteil zum Ruf Fürths als „Bierstadt“ bei. Im Jahr 1977 endete die Geschichte der „Grüner“.
Vierunddreißig Jahre nach der Einstellung des Braubetriebs erlebte das „Grüner“ dann eine von niemandem erwartete Wiedergeburt. Gemeinsam mit den Wirten eines Fürther Traditionsgasthauses wurde die Bierspezialität – nach überlieferter Rezeptur und in Geist der „guten alten Zeit“ – wiederbelebt. Nach langen Jahren hatte die ehemalige Bierstadt Fürth endlich wieder ein eigenes Bier. Im September 2014 erlebt die Renaissance dieses Fürther Traditionsbieres nun ihre nächste Stufe. Im Berolzheimerianum, in dem seit vielen Jahren schon eine Fürther Institution, die weit über die Grenzen der Kleeblattstadt hinaus bekannte „Comödie Fürth“ mit den beiden Erzkomödianten Volker Heißmann und Martin Rassau daheim ist, eröffnet im Spätsommer das „Grüner Brauhaus“.
Gemeinsam mit der Tucher Traditionsbrauerei wollen die Macher der „Comödie“ dem legendären Kultbier ein gastronomische Denkmal setzen. Wenn sich im September die Pforten öffnen werden, können sich die Gäste über eine urige Schankwirtschaft mit klassischer fränkischer Hausmannskost und vielen historischen Ausstellungsstücken freuen.
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