NEUE RESIDENZ BAMBERG

Prunk aus längst vergangener Zeit


Nach oder vor erfolgreichem Baggern im Monsterpark Rattelsdorf lohnt es sich auf jeden Fall, einen Abstecher nach Bamberg zu machen:
Die UNESCO-Welterbestätte ist ein einzigartiges und hervorragend erhaltenes Beispiel für eine auf mittelalterlicher Grundstruktur entwickelte mitteleuropäische Stadt. Besonders empfehlenswert für einen Besuch ist neben dem Bamberger Dom vor allem auch die Neue Residenz (Foto). Mit ihren Prachtsälen und ihrer kostbaren Innenausstattung vermittelt sie ein eindrucksvolles Bild des fürstbischöflichen Lebens.
In der Staatsgalerie wartet eine hochrangige Sammlung altdeutscher und barocker Gemälde. Die Neue Residenz diente bis zum Jahr 1802 als Sitz der Bamberger Fürstbischöfe. Die über 40 Prunkräume sind unter anderem mit Stuckdecken, Möbeln und Wirkteppichen des 17. und 18. Jahrhunderts ausgestattet. Die Pracht der Innenausstattung strahlt noch heute die authentische Atmosphäre einer fürstlichen Residenz aus, ein Höhe-punkt ist der im zweiten Obergeschoss gelegene Kaisersaal.
Der in Tirol geborene Maler Melchior Steidl freskierte ihn 1707–1709 mit 16 überlebensgroßen Kaiserbildnissen sowie mit Allegorien der vier Weltreiche und des „Guten Regiments“. Außer den Schauräumen der Schlosserverwaltung beherbergt die Neue Residenz auch die sehenswerte „Altdeutsche Galerie“ sowie die „Barockgalerie“ der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Einen herrlichen Blick über Bamberg sowie Entspannung pur bietet der Rosengarten mit Café im Innenhof der Residenz – der Garten ist durch ein zentrales Wegekreuz gegliedert, in dessen Schnittpunkt ein rundes Brunnenbecken liegt.
Von geschnittenen Linden und dem zierlichen Gartenpavillon (1757 fertiggestellt) eingerahmt breiten während der Sommermonate in über 70 Beeten rund 4.500 Rosen ihren Duft und ihre Blütenpracht aus. Besichtigung mit Führung alle 15 bis 30 Minuten, Dauer jeweils 45 Minuten.

Weitere Informationen:
www.schloesser-bayern.de
www.stadt.bamberg.de
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