Portwein – der edle Genuss

  Mehr als 300 Jahre ist es her, da erklärte ein englischer Lord: „Dieses Getränk“, gemeint war der Portwein, „wird in unserem Land der kalten Fußböden eine große Zukunft haben“. Recht sollte er behalten, denn seit Beginn des 18. Jahrhunderts fließt der delikate Wein im Vereinten Königreich wahrlich in Strömen. Bis heute genießen die Briten, aber nicht nur die, den Portwein sowohl als Aperitif vor dem Essen als auch als Digestiv danach – und zwischendurch darf's gerne auch mal ein Gläschen sein.
Portwein ist ein edler Genusswein, der unter Weinkennern und -liebhaber viele Anhänger hat. Er ist in Rot, Weiß und Rosé erhältlich, wobei deutlich mehr roter als weißer Portwein angeboten wird. Der rubinrote „Ruby Port“ schmeckt generell wuchtiger und süßer als der hellere „Tawny Port“ (farblich zwischen granatrot und bernstein) oder der weiße „White Port“.
Generell ist aber der „Tawny“ für jeden Portweinkeller der „Referenz­wein“, der immer die gleiche Qualität und vor allem den gleichen Geschmack haben sollte. Wenn man sich aber wirklich mal „etwas Herausragendes“ gönnen möchte, dann sollte man die „Tawnies“ dieser Welt hinter sich lassen und sich auf Reservas und Vintages konzentrieren. Diese Getränke sind das, was den Portwein so berühmt gemacht hat, denn hier schmeckt man die Kunst der Master Blender und die jahrhundertealte Erfahrung beim An- und Ausbau der Weine.

Welcher Port zu welcher Gelegenheit?
Den trocknen „Tawny Port“ kann man sowohl vor als auch nach dem Essen trinken. Man genießt ihn aber auch als Gläschen zum Nachmittagskaffee oder einfach bei einem guten Gespräch. Der „White Port“, der in verschiedenen Süßegraden angeboten wird und so auf jeden individuellen Geschmack abgestimmt werden kann, ist der klassische Aperitif. Der kraftvolle „Ruby Port“ hingegen ist ein Dessertwein. Man trinkt ihn nach dem Essen zu Käse und Nüssen, oder auch zu sehr süßen Desserts (z.B. einem Salat aus exotischen Früchten).
Doch auch zum Essen kann man sich einen leckeren „Tawny“ schmecken lassen. Zum Beispiel als Hauptbestandteil einer wunderbar kraftvollen Sauce, die vorzüglich mit Wild oder auch einem leckeren Rinderbraten harmoniert. Will man ihn nicht für die Sauce verwenden, kann ein Port auch zum Essen getrunken werden. Zu Gans oder Ente, aber auch zu Pasteten aller Art passt – nicht zuletzt auch jetzt an den Feiertagen – ein alter Port, der lange in der Flasche reifen durfte.

Feines aus dem Süden
Wer wirklich herausragende Portweine der Spitzenklasse (aktuell unter anderem exklusive Tawnies, Ruby Reservas und Vintages mit 10, 20, 30. 40 Jahren Flaschenreife) aber auch mediterrane Feinkost und ländertypische Spezialitäten aus den unterschiedlichsten Regionen Europas sucht, findet bei „Delicioso“ in Erlangen ein umfassendes Sortiment. Hier gibt es eine Vielzahl an Köstlichkeiten, die nicht nur jetzt an den Weihnachtstagen Ihren Speiseplan vorzüglich bereichern, sondern sich darüber hin­aus auch vorzüglich als individuelles Geschenk für Genießer eignen.
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