Pränataldiagnostik

Bei Risikoschwangerschaften auf Nummer Sicher gehen


Alle werdenden Eltern wünschen sich ein gesundes Kind und würden alles dafür tun, ihm einen guten Start in sein Leben zu garantieren. Um bereits vor der Geburt mögliche Risiken einschätzen zu können, entscheiden sich werdende Eltern in zahlreichen Fällen für die sogenannte „Pränataldiagnostik“. Hierbei handelt es sich um spezielle Untersuchungen, die über die regulären, im Mutterpass vorgesehenen Vorsorgeuntersuchungen hinausgehen und mit deren Hilfe der behandelnde Arzt nach Hinweisen auf mögliche Chromosomenabweichungen, Fehlbildungen oder erblich bedingte Erkrankungen beim ungeborenen Baby suchen kann.
Zur Pränataldiagnostik, die in der Regel nicht von der Krankenkasse bezahlt wird, zählen bestimmte Ultraschall-Untersuchungen, Bluttests sowie Untersuchungen des Fruchtwassers und des frühen Mutterkuchengewebes. Vor allem Eltern, die bereits ein Kind verloren haben, in deren Familie eine genetische Erkrankung vorliegt aber auch Frauen unter 18 oder über 35 Jahren und Eltern, die schon ein Kind mit einem genetischen Defekt oder einer angeborenen Stoffwechselerkrankung haben, entscheiden sich für dieses Verfahren, um frühzeitig zu wissen, ob mit dem ungeborenen Kind alles in Ordnung ist.
Auch wenn die Untersuchungen bei einem auffälligen Befund wenig über die Schwere und Ausprägung der diagnostizierten Erkrankung oder Behinderung aussagen, liefert die Pränataldiagnostik, der stets eine ausführliche Aufklärung und Beratung durch den behandelnden Arzt bzw. durch die behandelnde Ärztin vorausgeht, wertvolle Informationen. Im Fall eines unauffälligen Ergebnisses können die Eltern die Schwangerschaft natürlich wesentlich entspannter genießen. Doch auch bei einem auffälligen Ergebnis sind bei einigen Erkrankungen vorgeburtliche Therapien möglich. Auch können sich die Eltern aufgrund des Befundes für ein spezialisiertes Krankenhaus entscheiden, in dem eine optimale Erstversorgung des Kindes gewährleistet ist. Darüber hinaus bietet die Diagnose den Eltern die Chance, sich auf ihr besonderes Kind vorzubereiten, bereits frühzeitig Information und Unterstützung in Anspruch zu nehmen oder sich in Einzelfällen und nach reiflicher Überlegung auch für einen Schwangerschaftsabbruch zu entscheiden.
Da es in diesem Zusammenhang viele Aspekte zu beachten gibt, sollten werdende Eltern, die sich mit diesem Thema näher beschäftigen möchten, das Gespräch mit ihrer Frauenärztin – zum Beispiel Dr. med. Carmen Ksciuk und Dr. med. Neslisah Yilmaz-Terzioglu von der Frauenärztinnen Gemeinschaftspraxis in der Äußeren Sulzbacher Straße – suchen.
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