Promenadenweg

Ereignisreiche Wanderung rund um Burg Rabenstein



Die Fränkische Schweiz ist bekannt für ihre imposanten Burgen, für ihre schroffen Kalksteinfelsen und Höhlen. Auf dem rund sechs Kilometer langen „Promenadenweg“ findet man all diese reizvollen Aspekte auf engstem Raum.
Startpunkt der Wanderung ist der Parkplatz von Burg Rabenstein. Von dort geht es an der Burgschänke und an der mittelalterlichen Burg vorbei nach rechts. Der mit der Markierung „Grüne Schachkönigin“ gekennzeichnete Weg führt in den Wald und windet sich eine zeitlang in südwestlicher Richtung, bevor man nach links abbiegt und zur Straße durch das Ailsbachtal hinabsteigt. Dieser folgt man nur kurz, ehe der Weg dann nach links in den Wald abbiegt. Vorbei am bei Kletterern sehr beliebten „Rennerfelsen“, führt der Weg wieder tiefer ins Ailsbachtal hinein und an der „Theresienruhe“ vorbei. Weiter geht es zum „Schneiderloch“, einer kleinen Höhle, die – der Sage nach – während des Dreißigjährigen Krieges einem Schneider als Versteck diente.
Danach führt der Weg oberhalb des Ailsbachtales zur nach König Ludwig von Bayern benannten „Ludwigshöhle“ – hinter einem schmalen Spalt öffnet sich ein etwa 45 m langer und 20 m hoher Hohlraum. Daraufhin geht es wieder ins Tal hinunter und auf der anderen Talseite nach einem kurzen Anstieg zur Sophienhöhle, einer der schönsten Höhlen der gesamten Fränkischen Schweiz. Von hier führt der Weg an dem Felsentor „Zur Erweinsruh“, an dem Aussichtspunkt „Parasol“ sowie an einem Felsenlabyrinth vorbei, ehe die erlebnisreiche Wanderung an Burg Rabenstein endet.

Eine Zeitreise ins Mittelalter
Eine besondere Attraktion auf Burg Rabenstein sind die beiden Mittelaltermärkte, auf denen Liebhaber dieser faszinierenden Zeit voll auf ihre Kosten kommen. Sie dürfen sich an einem umfangreichen Programm mit Musikern, Aktionskünstlern und Gauklern mit Jonglagen, mittelalterlichen Feld- schlachten und Schaukämpfen, Puppen­theater und – bei Einbruch der Dunkelheit – einer großen Feuershow erfreuen. Ein echtes Erlebnis sind auch die mehrmals täglich stattfindenden Bogenturniere, bei denen sich die Marktbesucher ein bisschen wie Robin Hood fühlen dürfen.
Historische Gruppen aus ganz Deutschland lagern an diesen Tagen vor der Kulisse der 800 Jahre alten Burg. Händler und Handwerker – Schmiede, Drechsler, Bader, Korbflechter, Zinngießer, Löffelschnitzer und viele andere – vermitteln dabei einen Einblick in längst vergessene Berufe des Mittelalters. Natürlich dürfen sich die großen und kleinen Besucher auch selbst in diesen Handwerken – beim Filzen, Schmieden und Holzgestalten – versuchen.
Der nächste Mittelaltermarkt findet vom 31. Juli bis zum 2. August 2015 statt: Fr 12.00 bis 22.00 Uhr, Sa 10.00 bis 22.00 Uhr, So 10.00 bis 19.00 Uhr.
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