Rechtzeitig Vorsorge Treffen

Vorsorgevollmacht – Betreuungsverfügung – Patientenverfügung


Jeder von uns kann durch Unfall, Krankheit oder Alter in die Lage kommen, in wichtigen Fragen nicht mehr selbst entscheiden zu können. Mit einer Vorsorgevollmacht, einer Betreuungsverfügung und einer Patientenverfügung sollte man daher rechtzeitig Vorsorge treffen und – in gesunden Tagen – Entscheidungen für diese schwierigen Lebenslagen treffen.
Mit Hilfe einer Vorsorgevollmacht kann man einer anderen Person die Wahrnehmung aller oder einzelner – Angelegenheiten für den Fall übertragen, dass man die Fähigkeit selbst zu entscheiden einbüßt. Der Bevollmächtigte kann dann handeln, ohne dass weitere Maßnahmen getroffen werden müssen. Ein Gericht wird nur in solchen Fällen eingeschaltet, in denen die Kontrolle des Bevollmächtigten erforderlich ist.
Mit einer Betreuungsverfügung kann im voraus festgelegt werden, wen das Gericht als Betreuer bestellen soll, wenn eine rechtliche Betreuung notwendig wird. Auch inhaltliche Vorgaben für den Betreuer (z.B. welche Wünsche und Gewohnheiten zu respektieren sind oder ob im Pflegefall eine Betreuung zu Hause oder im Pflegeheim gewünscht ist) können im Rahmen der Verfügung festgelegt werden.
Im Rahmen der Patientenverfügung kann man vorab darüber entscheiden, ob bei konkret beschriebenen Krankheitszuständen bestimmte medizinische Maßnahmen gewünscht bzw. nicht gewünscht sind. Wer sich näher über eine Patientenverfügung und deren Durchsetzung informieren möchte, kann sich auch an die DGHS oder – direkt vor Ort – an einen DGHS-Ansprechpartner wenden.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.