Rund um den Rothsee

Gemütliche Radtour durch das Umland des Rothsees


Vom Bahnhof Roth aus bringt uns der etwa 40 Kilometer lange, leicht zu befahrende Rundkurs Richtung Süden nach Belmbrach. In der Ortsmitte biegen wir links in den Hofstetener Weg ein. Nach der Ortsdurchfahrt führt ein Radweg geradeaus nach Eckersmühlen und dann weiter nach Wallersbach.
Nachdem wir auf einem reizvollen Flurweg Paulusmühle und die Seitzenmühle passiert haben, erreichen wir die Altstadt von Hilpoltstein mit ihrer altehrwürdigen Burgruine. Am Marktplatz folgen wir den Schildern für den Radweg zum Rothsee, den wir nach Überquerung des Main-Donau-Kanals erreichen. Dort können wir die Gelegenheit für eine kurze Rast oder auch für ein erfrischendes Bad nutzen.
Von Birkach führt der Weg dann weiter am See entlang über Fischhof. An der Hauptstraße angekommen, biegen wir links ab auf den Radweg nach Allersberg mit seinem malerisch barocken Marktplatz. Von der Nürnberger Straße zweigt der Weg nach links ab und bringt uns über Altenfelden zum Regionalbahnhof Allersberg-Rothsee.
Nach der Bahnunterführung fahren wir links und nach etwa 500 m rechts auf den Wanderweg Nürnberg-Altmühltal Richtung Westen. Danach biegen wir zwischen den Weihern links ab und erreichen Guggenmühle und das benachbarte Brunnau. Von dort aus fahren wir auf dem Uferweg des Main-Donau-Kanals bis zur Brücke. Diese überqueren wir und folgen dem Radweg Richtung Roth, der uns an unseren Ausgangspunkt zurückbringt.
Wer möchte, kann diese Tour auch von Schwanstetten aus unternehmen. Dafür muss man von Schwand aus nur dem Uferweg des Main-Donau-Kanals in südlicher Richtung folgen, der direkt zum Rothsee führt. Auf dem Rückweg gilt es dann in Brunnau wieder nach Norden abzubiegen.

Der Schwan
Der Schwan kann auf eine lange, bewegte Geschichte zurückblicken. Bereits im 14. Jahrhundert wurde die an den wichtigen Haupthandelsrouten gelegene „Erbschänke zum Schwan“ erwähnt. Nach den Zerstörungen des Dreißigjährigen Kriegs wurde das Gebäude wieder aufgebaut. Der fränkisch-ländliche Charme des Schwans mischt sich heute mit allem modernen Komfort, den die Gäste erwarten dürfen und sorgt dafür, dass sie sich hier wohlfühlen und – abseits der täglichen Hektik – ein stückweit Entschleunigung erleben können.
Gerade in den Sommermonaten lädt neben den gemütlichen Gasträumen ein romantisch-lauschiger Biergarten zum Verweilen und Genießen ein. Umrahmt von wildem Wein, Fachwerk und alten Sandsteinmauern lässt sich im schattigen, geschützten Innenhof des historischen Restaurants auch an heißen Tagen wunderbar rasten. Hier ticken die Uhren etwas langsamer, brennen die Kerzen am Abend einen Tick heller und das Bier schmeckt einfach frischer.
Mit anderen Worten: der Schwanen-Biergarten ist immer eine Einkehr wert.
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