Schloss Burgfarrnbach

Das klassizistische Schloss beherbergt das Stadtarchiv


Seit Anfang der zwanziger Jahre ist Burgfarrnbach der westlichste Stadtteil Fürths. Bereits 903 ist „Varenbach“ in einer Schenkungsurkunde des Königs Ludwig IV. erwähnt und damit sogar älter als Fürth, das erst hundert Jahre später urkundlich erwähnt wurde. Eine besondere Sehenswürdigkeit des Stadtteils ist das Schloss mit seinem malerischen Park.

An der Stelle, an der heute das zwischen 1830 und 1834 errichtete Schloss zu finden ist, stand bereits seit der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts ein Wasserschloss. Dieses war in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges von den Kroaten zerstört und 1658 wieder aufgebaut worden. Anfang des 19. Jahrhunderts war dieses ausgesprochen baufällig und wurde auch nicht mehr den Ansprüchen der Hausherren, der Grafen Pückler-Limburg, gerecht, sodass es 1830 abgebrochen wurde und durch die mit 70 Metern Länge größte klassizistische Schlossanlage Süddeutschlands ersetzt wurde.
Der angrenzende weitläufige Park mit dem barocken Marstall, dem Gartenhaus und zwei Pavillons aus dem 19. Jahrhundert lädt heute zu entspannten Schlendern und Spazierengehen ein. Auch für die Bewohner der Städteachse Fürth - Nürnberg ist der reizvolle Schlosspark ein willkommenes Ausflugsziel, ist er doch sehr angenehm mit öffentlichen Verkehrsmitteln aber auch mit dem Fahrrad zu erreichen. Darüber hinaus bietet der Park Sitzmöglichkeiten, so dass Besucher, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, eine kleine Pause einlegen können.
Wer möchte, kann den Besuch von Schloss und Park mit einem gemütlichen Biergartenbesuch verbinden. In Burgfarrnbach befindet sich mit dem „Obstgärtla“ nämlich einer der traditionsreichsten Biergärten, mit – der Name deutet darauf hin – herrlichem alten Baumbestand.
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