Segen – mehr als guter Wille

Die evangelische Kirche stärkt Hochzeitspaare und Familien


Für viele ist es der schönste Tag im Leben – die Hochzeit, in der die Hoffnung auf ein glückliches und verlässliches Leben zu zweit mitschwingt, vielleicht sogar mit Kindern als eigene Familie. Wenn Paare sich für die Trauung entschieden haben, spüren viele: damit eine Ehe gelingt und eine Familie ein starkes Fundament bekommt, braucht es nicht nur guten Willen, sondern entscheidende Fügungen, gemeinsame Werte und Erlebnisse, die so stark verbinden, dass man mit ihnen sogar heikle Zeiten meistert. Die kirchliche Trauung setzt da einen starken Akzent: wenn die Liebenden gesegnet werden und sich ein Trauversprechen geben, festliche Lieder, Lesungen und Gebete das Paar auf den bestmöglichen Weg schicken.
Robert L., 31, konfessionslos, hat sich mit seiner Freundin Lisa, evangelisch, für die kirchliche Hochzeit entschieden. Mit Anfang 20 war er aus der Kirche ausgetreten, weil die Kirche in seinem Leben kaum eine Rolle spielte. Jetzt sagt er: „Ich weiß, dass ich längst nicht alles selbst in der Hand haben werde in unserer Ehe und wünsche mir Unterstützung und Segen von Gott. Wenn wir Kinder bekommen, möchten wir sie taufen lassen und christlich erziehen, weil wir jetzt merken, dass das für uns damals gut war. Das sollen sie auch erleben.“ Deswegen tritt Robert L. vor seiner Hochzeit wieder in die evangelische Kirche ein. Er will glaubwürdig sein und zu der Kirche, die ihn und seine Familie bestärken soll, selbst dazugehören. Er will mitreden und mitgestalten.
Der Kircheneintritt erfolgt in einem persönlichen Gespräch mit einer Pfarrerin oder einem Pfarrer, das in der eigenen Ortsgemeinde oder einer Kircheneintrittsstelle geführt werden kann. Dazu sollten die eigene Taufurkunde und der Nachweis des früheren Kirchenaustritts mitgebracht werden.
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