SPANNENDE ENTDECKUNGSREISE

Von Neustadt a.d. Aisch nach Trautskirchen


Bereits seit Jahrhunderten gilt der Aischgründer Spiegelkarpfen als ein besonderer Leckerbissen in Franken und weit darüber hinaus. So zahlreich wie die Weiher sind die Lobpreisungen über das Wappentier des Aischgrunds, des wichtigsten Identifikationsmerkmals der gesamten Region. In den Räumen des „Alten Schlosses“ in Neustadt a.d. Aisch ist seit 2008 die mehr als 1250-jährige Geschichte und Tradition der Aischgründer Teichwirtschaft, ihre kulturhistorische Bedeutung für die fränkischen Königshöfe, die mittelalterlichen Klöster, die adeligen Gutsherrschaften und die bäuerliche Landwirtschaft zu sehen. Immerhin:
Heute werden weit über 5000 Teiche mit einer Fläche von 3.500 ha bewirtschaftet.



Auskünfte:
Stadt Neustadt a.d. Aisch
Kulturamt
Telefon: 09161/66614


Direkt nach dem Besuch im Karpfenmuseum lädt die Gemeinde Trautskirchen zu einer Visite in den insgesamt 110.000 ha großen Naturpark „Frankenhöhe“ ein. Fränkischer Baustil mit Fachwerkhäusern herrscht hier vor, und die Gemeinde versteht sich als „gastronomischer Mittelpunkt“ im Oberen Zenntal. Sie verfügt außerdem über 45 km markierte Wanderwege, einen Anschluss an das überregionale
Radwegnetz (z.B. „Zenntal-Radweg“) sowie über ein herausragendes, größeres und mit Wegen erschlossenes Mischwaldgebiet zum Wandern und Radeln.

Im Ort selbst gibt es gleich mehrere Sehenswürdigkeiten, die zum Besuch einladen.So zum Beispiel die Gotische Kirche mit Stuckrahmenfeldern, das sehenswerte Torhaus mit rundbogigem Durchlass oder auch die historische Schloßstraße, an deren Ende ein dreiflügeliges, zweigeschossiges Barockschloss mit toscanischen Säulen in der Eingangshalle steht. Aber auch das Hans-Böckler-Museum – ein Tagelöhnerhaus, in dem der erste Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes 1875 geboren wurde – sollte man besuchen, zumal hier eine Ausstellung über die Entwicklung der Gewerkschaftsbewgung seit der Industrialisierung informiert. Nicht zuletzt lädt aber auch ein schön gestalteter
Türkeiplatz mit Brunnen zum Verweilen ein, und ein neu angelegter Spiel- und Freizeitplatz für Jung und Alt sowie eine Kommunale Erholungsfläche mit Naturlehrpfad runden das Erlebnis in Trautskirchen ab. Kein Wunder, dass die Gemeinde bereits vom Bayerischen Umweltministerium für die Erhaltung des naturnahen Lebensraumes ausgezeichnet wurde. Nach dem Rundgang durch den
Ort und dem Besuch verschiedener Stationen empfiehlt es sich, im Landgasthof
„Goldener Stern“ einzukehren und den Tag gemütlich-kulinarisch ausklingen zu lassen.

www.trautskirchen.de
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