Spass an der eigenen kreativität

Do it yourself – Menschen jeden Alters entdecken die Lust am Selbstgemachten


Die Lust am Selbstgemachten und der damit verbundene Stolz auf das Vollbrachte ist nur ein Aspekt des Handarbeits- und „do it yourself“-Trends, der in den letzten Jahren zu beobachten ist. Immer mehr Menschen, ganz gleich welchen Alters, entfliehen dem Alltag und entspannen, indem sie in ihrer Freizeit etwas Kreatives machen.
Den wenigsten geht es dabei um’s Geld sparen, denn wirklich Geld spart man mit Selbstgemachtem in der Regel nicht. Vielmehr suchen die noch im Arbeitsleben Stehenden einen Gegenpol, mit dem sie am Abend oder am Wochenende dem oftmals hektischen, als unbefriedigend empfundenen Arbeitsalltag entfliehen können. Doch auch Menschen, die die Arbeitswelt bereits hinter sich gelassen haben, erfreuen sich daran, mit den eigenen Händen etwas Eigenes, Individuelles zu schaffen – ganz egal, ob es sich dabei um etwas Praktisches wie einen Schal oder einen Pulli handelt, oder ob dabei am Ende etwas Künstlerisches herauskommt. Allen, die die Handarbeit für sich entdeckt haben, ist eines gemein: Sie wollen sich nicht mit den standardisierten, uniformen Angeboten zufrieden geben, die in den Handelsketten angeboten werden und wollen auch in ihrer Freizeit – ob daheim oder beim Stricktreff wie z.B. bei filArt in Schwabach – aus einer reinen Konsumentenrolle ausbrechen.

Strick-Guerillas

Apropos „ausbrechen“: Manch eine(r) findet sich möglicherweise in der Rolle eines „Strick-Guerillas“ wieder. So nennt sich eine Bewegung, die es sich zum Ziel gemacht hat, Gegenstände im Öffentlichen Raum zu „bestricken“, Straßenschildern, Bäumen oder Parkuhren einen bunt geringelten „Pullover“ zu verpassen oder einem Standbild eine Mütze aufzusetzen. Mit solchen Aktionen gelingt es den „Strick-Guerillas“ unsere immer grauer werdenden Städte ein wenig lebens- und liebenswerter zu machen.
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