Volkspark Dutzendteich

Fünf Kilometer langer Rundweg


Der Dutzendteich im Süden Nürnbergs zählt zweifellos zu den attraktivsten und beliebtesten Naherholungsgebiete der Stadt. Hier kommen Wassersportfreunde ebenso auf ihre Kosten wie Spaziergänger, Jogger, Walker, Inline-Skater und Radfahrer. Hier können Sie bei einem Cappuccino entspannen, die Füße in den See hängen und die Seele baumeln lassen, hier können Sie aber auch aktiv Sport treiben und Ihren Körper trainieren.
Der heutige Volkspark mit einem wunderschönen Wasserflächen und den weitläufigen Grünanlagen ist schon seit dem 16. Jahrhundert ein beliebtes Ausflugsziel der Nürnberger. Bereits hundert Jahre früher – um das Jahr 1430 herum – war der Dutzendteich durch das Aufstauen mehrerer kleinerer Bäche entstanden. Mit dem Bau des Reichsparteitagsgeländes änderte sich das Bild des Sees nachhaltig. Anstelle des alten Dutzendteichs gibt es jetzt den Kleinen und den Großen Dutzendteich, die durch die granitgepflasterte „große Straße“ durchschnitten werden. Dazu kommen noch der Flachweiher im Westen des Kleinen Dutzendteichs sowie südlich davon der Silbersee.
Wer sich über die Natur im Volkspark Dutzendteich informieren möchte, der kann dies auf einem rund fünf Kilometer langen Rundweg tun. Die Agendagruppe „Natur am Dutzendteich“ hat entlang der Hauptwege um den Großen Dutzendteich, den Kleinen Dutzendteich, um den Silbersee und die Nummernweiher des ehemaligen Tiergartens 15 Stationen eingerichtet, an denen man sich ein Bild von der reichhaltigen Naturausstattung des Dutzendteich-Areals machen kann.

Das Reichsparteitagsgelände
In unmittelbarer Nachbarschaft zum Dutzendteich liegt das Reichsparteitagsgelände mit den monumentalen Überresten der Bauwerke, die den Rahmen für die Reichsparteitage bildeten. Zwischen 1933 und 1938 fanden diese auf dem insgesamt elf Quadratmeter großen Gelände statt. Viele der Bauwerke, zu denen beispielsweise auch die Kongresshalle zählt, wurden niemals fertiggestellt. Dennoch vermitteln sie einen Eindruck davon, mit welchem Größenwahn hier der Führerkult inszeniert wurde. Wer sich näher mit dem Thema beschäftigen möchte, dem sei der Besuch der Dauerausstellung „Faszination und Gewalt“ in der Kongresshalle an der Bayernstraße dringend empfohlen.

Unweit des Dutzendteichs bietet der „Petzengarten“ dann Gelegenheit, sich im stimmungsvollen Gastraum oder im nicht minder idyllischen Biergarten mit fränkischen Spezialitäten zu stärken und den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.
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