Von Altdorf nach Burgthann

16 ereignis- und abwechslungsreiche Kilometer


Die gut 16 Kilometer lange Wanderung startet am Bahnhof von Altdorf. Ehe man sich auf den Weg macht, sollte man die Gelegenheit nutzen, den mittelalterlichen Stadtkern mit dem im Renaissance-Stil errichteten Rathaus, der spätgotischen St.-Laurentius-Kirche und der Stadt­befestigung zu besichtigen, durch deren östliches Stadttor wir Altdorf in südlicher Richtung verlassen.
Der Weg führt zunächst nach Lenzenberg, wo wir auf die „Löwengrube“ stoßen, einen künstlich angelegten Felsenkeller mit Felsengalerie, die einst sogar als Kegelbahn genutzt worden war. In früheren Zeiten war das gesamte Gelände als Steinbruch unter anderem zum Bau der Stadtmauer und des ehemaligen Universitätsgebäudes (dem heutigen Wichernhaus) verwendet worden. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts wurde das Gelände wiederentdeckt und bot in den Folgejahren den stimmungsvollen Rahmen für zahlreiche feuchtfröhliche Feste.
An Prackenfels und der benachbarten Prethalmühle vorbei geht der Weg Richtung Weinhof und Grünsberg, wo der landschaftlich wohl interessanteste Teil der Wanderung auf uns wartet. Rund um Grünsberg gibt es eine Vielzahl interessanter und mystischer Gräben und Schluchten zu bestaunen. Nach Grünsberg führt der Weg weiter zur Sophienquelle – einem idyllischen Ort, der früher bei den Honoratioren und Studenten aus dem nahegelegenen Altdorf sehr beliebt war und heute Pilger des Jakobswegs zum Verweilen einlädt.
Weiter führt der Weg vorbei an der wildromantischen, 250 Meter langen Wolfschlucht, in der zeitweise sogar ein kleiner Wasserfall zu bestaunen ist, und vorbei an Wallersberg ehe wir von Norden her nach Burgthann kommen. Leider ist das Heimat- und Kanalmuseum auf der Burg immer noch auf Grund von Baumaßnahmen geschlossen, aber auch so hat man von der im 12. Jahrhundert errichteten Burg einen herrlichen Ausblick auf die gesamte Region.
Wer möchte kann von hier aus direkt den Weg zum Bahnhof nehmen. Wer noch Lust auf einen lohnenswerten Abstecher zum Ludwig-Donau-Main-Kanal hat, kann über die Berg- und die Schwarzachstraße noch einen Bogen nach Schwarzenbach schlagen und von dort aus am alten Kanal entlangwandern, der direkt zum Bahnhof führt.

Landgasthof Blaue Traube
Auf dem Weg nach Schwarzenbach (am Ende der Bergstraße links in die Schwarzachstraße abbiegen) lädt der Landgasthof „Blaue Traube“ zum Einkehren ein. Gemäß dem Motto „Heimat aufm Teller“ – so nennt sich ein Zusammenschluss von mehr als 50 Erzeugern, Direktvermarktern und Gastronomen aus dem Nürnberger Land – kann man sich hier in historischem Ambiente und mit fränkischer Gemütlichkeit verwöhnen lassen. Auf der Karte stehen neben ideenreich zubereiteten saisonal-regionalen Spezialitäten – aber auch zahlreiche Gerichte aus der internationalen Küche.
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