Warum aus 9 kegeln 10 Pins wurden

Bowling ist ein Sport für jedes Alter und hat einen kuriosen Ursprung


Die Geschichte des Bowling liest sich ein wenig kurios. Der Sport entstand in den USA aus dem Kegeln, das von deutschen und niederländischen Einwanderern in die neue Welt gebracht worden war. Als das Kegeln 1837 in Connecticut verboten wurde – der Grund war, dass oft Geld eingesetzt und betrogen worden war – umging man das Verbot, indem man statt der im Viereck aufgestellten neun Kegel zehn ,Pins’ in Dreiecksform aufstellte und das Ganze „Bowling“ nannte. Die neue Sportart verbreitete sich rasend schnell und kam zu Beginn des 20. Jahrhunderts zurück nach Europa und auch zu uns nach Deutschland, wo sie sich jedoch zunächst nicht allzu viele Anhänger fand. Dies änderte sich im Lauf der Jahrzehnte, wenngleich Bowling bei uns nach wie vor in erster Linie eine Freizeitsportart ist.
Wie dem auch sei – Bowling hält fit, hat einfache, auch im Alter leicht zu erlernende und umzusetzende Regeln und beschert schnelle Erfolge. Gleichzeitig kann Bowling bis ins hohe Alter hinein gespielt werden. Nicht zu unterschätzen ist der Umstand, dass Bowling in Gesellschaft und über Generationsgrenzen hinweg gespielt wird und damit der Gefahr entgegenwirkt, „in den eigenen vier Wänden zu versauern“. Ganz im Gegenteil, beim Bowling wird Geselligkeit naturgemäß ganz groß geschrieben und einige Bowlingbahnen haben ganz besondere Angebote für Sportler im reiferen Alter. Bei Bowling World Nürnberg beispielsweise gibt es den Club 55, der für alle Bowlingfans ab 55 Jahren besondere Konditionen und Veranstaltungen bereit hält. So spielen beispielsweise alle Club 55 Card Bowler zum jeweils gültigen Ligapreis und sind berechtigt, an sämtlichen Club 55 Card-Veranstaltungen und -Turnieren teilzunehmen.
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