1. FC Nürnberg holt dritten Titel in Folge und ist für 1. DFB-Pokal-Hauptrunde 2016/17 qualifiziert

Zum dritten Mal in Folge heißt der Bayerische Pokalsieger der Frauen 1. FC Nürnberg. (Foto: BFV)
NÜRNBERG (pm/nf) - Zum dritten Mal in Folge heißt der Bayerische Pokalsieger der Frauen 1. FC Nürnberg. Im Finale bot Gastgeber TSV Schwaben Augsburg den Mittelfränkinnen allerdings einen echten Pokalfight. Bis zur 63. Spielminute stand es 0:0, dann traf Leonie Vogel mit einem kuriosen Treffer zum Tor des Tages. Sie versenkte einen Eckball direkt in die Maschen des Augsburger Tores. Für die Nürnbergerinnen ist es der insgesamt vierte Pokaltriumph. Als Bayerischer Pokalsieger der Frauen ist der 1. FC Nürnberg für die 1. DFB-Pokal-Hauptrunde der Frauen 2016/17 qualifiziert.

„Wir haben 90 Minuten gekämpft und geackert. Das war ein spannendes Finale und der TSV Schwaben Augsburg der erwartet schwere Gegner. Nach der Führung haben wir es versäumt, nachzulegen. Jetzt sind wir aber überglücklich. Ich bin stolz auf die Mannschaft und hoffe jetzt auf einen attraktiven Gegner im DFB-Pokal und viele Zuschauer“, so ein glücklicher Norbert Frey, Trainer des 1. FC Nürnberg.

Sabine Bucher, die Vorsitzende des Verbands-Frauen- und Mädchenausschusses, gratulierte dem Club zum Titel-Hattrick und zog ein positives Fazit des Pokalfinals: „Wir haben ein schönes Spiel vor einer tollen Kulisse gesehen. Beide Teams haben auf Augenhöhe agiert. Am Ende ist der 1. FC Nürnberg der vielleicht auch etwas glückliche Sieger. Ich gratuliere dem Club ganz herzlich zum dritten Pokalsieg in Folge und drücke die Daumen für ein attraktives Los und ein gutes Spiel in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals der Frauen in der kommenden Saison.“

Den Verantwortlichen des TSV Schwaben Augsburg war die Enttäuschung nach der Finalniederlage anzumerken, Augsburg Trainer Manuel Küfner zeigte sich aber als echter Sportsmann: „Glückwunsch an den 1. FC Nürnberg zum Pokalsieg. Wir haben heute ein blödes Tor kassiert und haben es danach leider nicht geschafft, eine unserer Chancen zu verwerten. Wir haben aber alles probiert. Am Ende hat es einfach nicht gereicht“, so der Coach des TSV.
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