2. Bundesliga: Wie geht die Saison weiter für den 1. FC Nürnberg?

SERVICE (cu/fi) - Schwerer Start für den 1. FC Nürnberg in die neue Saison der 2. Bundesliga: Erst beim siebten Versuch gelang es dem Team um Trainer Alois Schwartz einen "Dreier" zu hoeln. Mit dem 3:1-Sieg gegen Arminia Bielefeld konnte das Team endlich die unteren Tabellenplätze verlassen und dem früheren Sandhausen-Manager zumindest ein wenig Erleichterung verschaffen. Von der Enttäuschung der letzten Saison haben sich mit Sicherheit immer noch nicht alle Fans erholt; die Mannschaft hatte nach einer guten Saison das Entscheidungsspiel gegen Eintracht Frankfurt verloren und so den Aufstieg in die erste Liga nur knapp verpasst.

Schwartz hofft nun darauf, dass die letzen beiden Siege der Mannschaft wieder mehr Selbstvertrauen geben und auch die Fans nach einem holprigen Start begeistert. Auf Betway ist man offenbar der Ansicht, dass der 1. FC Nürnberg zwar gute Spieler aufweisen kann, denn bei den Wetten um den Abstieg zählt die Mannschaft nicht zu den Favoriten; aber mit bisher nur 8 von 24 möglichen Punkten muss Schwartz noch einiges dafür tun, um die Saison zu retten.

Den tragischen Ausgang der letzten Saison muss der 1. FC Nürnberg dafür so schnell wie möglich abhaken und sich auf die aktuellen Spiele fokussieren, auch wenn es diesmal schwieriger werden könnte. Der Trainer der Vorsaison Rene Weiler, der die Mannschaft emotional nach dem achten Abstieg aus der Bundesliga wieder aufgebaut hatte und ihr sogar fast wieder in die erste Liga verholfen hätte, hat nun in die belgische Profiliga zum Verein Anderlecht gewechselt. Der beste Torschütze des 1. FC Nürnbergs, Niclas Fullkrug, der vierzehn Tore erzielt hatte, wechselte zu Hannover 96. Stürmer Guido Burgstaller bleibt dem Verein jedoch auch weiterhin erhalten. Der Österreicher hat in sieben Spielen bereits fünf Tore geschossen. Dafür musste die Mannschaft allerdings auch achtzehn Tore in acht Spielen einstecken. Gegen Bochum verloren sie in einem nervenaufreibenden Spiel mit 5:4, und gegen Eintracht Braunschweig 6:1. Besonders schwer wog vor allem für die Fans die Niederlage im Franken-Derby gegen den Stadt-Konkurrenten aus Fürth.

So wird es für den 1. FC Nürnberg wohl auch in Zukunft nicht einfacher werden. Im letzten Spiel gegen das erfolgreiche Team von Union Berlin standen die Vorzeichen alles andere als gut: So stand Union Berlin nicht nur auf dem zweiten Tabellenplatz, sondern hatte auch die letzten vier Spiele gewonnen. Es war keine leichte Aufgabe, gegen die Mannschaft mit den meisten erzielten Toren anzutreten, die auch noch mit dem Torschützenkönig der zweiten Liga aufwarten kann. Colin Quaner hat bereits sechs Tore geschossen. Und obwohl Nürnberg im eigenen Grundig-Stadion und mit der Unterstützung der eigenen Fans spielte, war höchste Konzentration gefragt.

Ein Blick auf die Wettquoten bei Betway hat hier wieder einmal gelohnnt, denn Nürnberg gilt momentan als Außenseiter. In Sachen Quoten hat sich aber einiges getan, und so hat sich ein Einsatz als äußerst lukrativ erwiesen, denn dem 1. FC Nürnberg gelang ein Sieg. Schwartz konnte so unter Beweis stellen, dass seine Mannschaft viel besser ist, als der aktuelle Tabellenplatz es widerspiegelt. Und auch die Hoffnungen der Fans wurden diesmal nicht enttäuscht.

Wie wichtig der Sieg gegen Arminia Bielefeld tatsächlich war, wird sich erst in den nächsten Wochen zeigen, aber der 1. FC Nürnberg hat dadurch zumindest einen Start hingelegt, auf den man aufbauen kann. Der erneute Gewinn gegen Union Berlin könnte den Spielern und Schwartz eine gute Plattform für weitere Erfolge geben. Einen positiven Aspekt stellen die guten Pässe zwischen Burgstaller und Tim Matavz dar. Letzterer hatte zum Schluss selbst ein Tor erzielt und damit die wichtigen drei Punkte gesichert. Es hätte noch besser ausgehen können, wenn Burgstaller in der ersten Halbzeit nicht einen Elfmeter verschossen hätte, bevor Arminia Bielefeld in Führung ging. Aber die zwei im Anschluss geschossenen Tore deuten darauf hin, dass er dem 1. FC Nürnberg auch in Zukunft zu weiteren Erfolgen verhelfen könnte.
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