2. Stadtspaziergang führt ins ehemalige Nürnberger Mühlenviertel

Der Blick, den schon Albrecht Dürer für sein berühmtes Aquarell nutzte. (Foto: Altstadtfreunde Nürnberg)
Es klapperten Mühlen im Pegnitzgrund - Zu Dürers Weidenmühlen

NÜRNBERG (pm/nf) - Am Samstag, 18. Juni 2016, bieten die Altstadtfreunde wieder einen ihrer beliebten Themenspaziergänge an. Die Führung im ehemaligen Mühlenviertel Klein- und Großweidenmühle verbindet Historie, Kunst und Architektur, so dass für jeden etwas dabei ist. Zwischen 10 und 16 Uhr starten die Gruppen alle 15 Minuten zwischen Praterstraße und Kleinweidenmühle.


Heute liegen Klein- und Großweidenmühle idyllisch rechts und links der Pegnitz und kaum einer der vorbeiflitzenden Fahrradfahrer oder querenden Fußgänger bringt die begehrten Wohngebiete wohl noch mit dem früheren Handwerker- und Industrieviertel in Verbindung. Mehr als 700 Jahre trugen an dieser Stelle die Hader-, Papier-, Drahtzieh-, Mahl- und Schleifmühlen zum wirtschaftlichen Aufschwung Nürnbergs bei. Erst mit der Zerstörung im 2. Weltkrieg begann die Veränderung des Viertels, bis die letzte Mühle 1967 ihre Räder stoppte.

Im Mittelpunkt des Spaziergangs stehen zwei Aquarelle von Albrecht Dürer und die These, dass Dürer auf seinem „Weiherhausaquarell“ keine Insel im Weiher sondern in Wirklichkeit die Pegnitz dargestellt hat. Noch heute ist es trotz städtebaulicher Veränderung möglich, den Blickwinkel Dürers einzunehmen und sich so selbst ein Bild zu machen.

Ein kurzer Abstecher zur Hallerwiese darf natürlich auch nicht fehlen. Eine Grünfläche, fast im Herzen der Stadt, die der Rat bereits im 15. Jahrhundert als Erholungsfläche für seine Bürger „zu lust und ergetzung“ erworben und damit die erste öffentliche Grünanlage Nürnbergs geschaffen hat. Lust und Ergötzung einerseits, Ertränkungsstätte andererseits – Näheres wissen die Altstadtfreunde zu berichten...

Stadtspaziergang
Es klapperten Mühlen im Pegnitzgrund
Zu Dürers Weidenmühlen
Samstag, 18. Juni 2016, 10.00-16.00 Uhr, Führungen ca. alle 15 Minuten Treffpunkt: Zwischen Praterstraße und Kleinweidenmühle
Dauer: etwa 75 Minuten
Wie immer: kostenlos, aber die Altstadtfreunde freuen sich über eine Spende Führungen um 12 und um 14 Uhr in russischer Sprache
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