Bardentreffen: 24 Grad Ost

Foto: Veranstalter

Musikalische Reise durch Osteuropa – Eintritt wie immer frei!

NÜRNBERG - Europas Musiklandschaften entlang des 24. Längengrads ist der Schwerpunkt des diesjährigen Bardentreffens gewidmet. Vom 26. bis 28. Juli führt das Weltmusikfestival in der Nürnberger Innenstadt seine Gäste durch das geografische Osteuropa und nimmt sie bei freiem Eintritt mit auf eine Entdeckungsreise von Finnland durch das Baltikum über Weißrussland hinein in die Ukraine.
 
Ungarn liegt ebenso auf der „Route 24“ wie die Balkanstaaten Rumänien, Bulgarien und Griechenland. Die Besucherinnen und Besucher des Bardentreffens erleben auf neun Bühnen überraschende Hörerlebnisse aus dem Osten Europas, die vielschichtiger nicht sein könnten: Finnlands Nationalmusik ist der Tango und das Tango Orkestri Unto pflegt ihn auf allerhöchstem Niveau. Der in Fürth umtriebige Inhaber eines einzigartigen finnischen Platten- und Designladens, Martti Trillitzsch, verknüpft als Musiker mit The Church of the Blue Nun feat. Mäkkelä Franken und Finnland.


Estland löste sich in einer „singenden Revolution“ von der Sowjetunion. Die Geschwister von Johansonid vertreten die Tradition der baltischen Staaten mit Folksongs und Eigenem, ebenso Marga Muzika aus Lettland. Wild rhythmisch im Kosakenstil tritt das Ethno Trio Troitsa aus Weißrussland auf. Das ukrainische Gesangsensemble DakhaBrakha experimentiert mit eigener Volksmusik und Rhythmen der Welt.
 
Aus Rumänien wird Oana C?t?lina Chi?u zu Gast sein, die melancholisch und Herz erwärmend ihren Gesang über Liebeslieder zwischen Balkan-Tango und Gypsy-Swing legt. In den rumänischen Vorstädten ist das Kraftpacket Mahala Rai Banda zuhause, eine wilde Gypsy-Blaskapelle mit einer mitreißenden Mischung aus Oriental-Pop und traditioneller rumänischer Musik.
 
Kottarashky & The Rain Dogs zaubern Balkan-Funk und -Blues aus Bulgarien, elektronisch aufgearbeitet. Der mit allen Wassern gewaschene Weltmusikstar Nikola Parov aus Bulgarien und Ágnes Herczku, die zur Zeit überall gefeierte neue Stimme Ungarns, geben den Begriffen Weltmusik und Balkan/Osteuropa ein neues Gesicht. Das Eva Quartet besteht aus herausragenden Frauenstimmen, die vier Solistinnen wirken bei einem der besten bulgarischen Chöre mit.
 
Im südlichsten Land der Reise auf dem 24. Längengrad stoppt das Bardentreffen in Thessaloniki bei Apsilies und ihrem Balkanmix des Rembetiko. Endpunkt wird Athen sein: Dort formen Kristi Stassinopoulou & Stathis Kalyviotis, 2012 Spitzenreiter der „world music charts“, eine einzigartige und eingängige Klanglandschaft und bringen ihre ureigene, zeitgemäße Interpretation griechischer Folkmusik.

Das Programmheft ist für 3,50 Euro an den lokalen Vorverkaufsstellen erhältlich.


www.bardentreffen.de
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