Derby 1. FC Nürnberg gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth - Vorläufige Bilanz

NÜRNBERG/FÜRTH (nf/ots) - Rund 46.000 Fans haben das 260. Derby zwischen dem 1. FC Nürnberg und der SpVgg Greuther Fürth im Grundig Stadion verfolgt. Es kam zu keinen nennenswerten Sicherheitsstörungen, so eine Meldung des Polizeipräsidiums Mittelfranken.

Die polizeiliche Einsatzstrategie, die auf eine konsequente Fantrennung setzte um hochkochende Emotionen zu vermeiden, habe sich bewährt. Ein direktes Aufeinandertreffen der rivalisierenden Fans konnte von den eingesetzten Polizeibeamten des Polizeipräsidiums Mittelfranken mit Unterstützungskräften der Bayerischen Bereitschaftspolizei und der Bundespolizei verhindert werden.

Während der Anreise der Fürther Fans kam es vor der U-Bahn Haltestelle Fürth-Hauptbahnhof, sowie der U-Bahn Haltestelle Nürnberg-Bauernfeind und auf dem Fußweg ins Stadion mehrfach zu Böllerwürfen und Abbrennen von Feuertöpfen. Personen kamen dabei nach bisherigen Erkenntnissen nicht zu Schaden.

Aufgrund starker Verkehrsbehinderungen und der verzögerten Anreise der Fußballfans erließ der Polizeiführer in Abstimmung mit dem Schiedsrichter eine polizeirechtliche Anordnung, dass das Spiel mit 15 Minuten Verzögerung beginnt.

Nach Spielende erfolgte die Abreise der Fans störungsfrei auf den vorgesehenen Wegen. Zehn Fußballfans wurden wegen Beleidigung gegen Polizeibeamte, Verstoß gegen das Versammlungsgesetz (Vermummungsverbot), sowie wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung vorübergehend festgenommen und nach erfolgter Sachbearbeitung wieder entlassen.
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