„Einkehr mit Bach“ im Opernhaus und in der Laurentius-Kirche Altdorf

Konzertreihe ,,Einkehr mit Bach" der Staatsphilharmonie. (Foto: Jutta Missbach)
Staatsphilharmonie musiziert Bachs Johannespassion

NÜRNBERG (pm/nf) - Nachdem die Staatsphilharmonie Nürnberg die letzten Spielzeiten mit ihrer Konzertreihe „Einkehr mit Bach“ eingeläutet hat, widmet sie sich nun zur Passionszeit am Karfreitag, 25. März, um 18 Uhr im Opernhaus und am folgenden Karsamstag, 26. März, um 17 Uhr in der Laurentius-Kirche in Altdorf der „Johannespassion“.


Dreimal ruft der Chor den Namen Gottes im Eingangschor zu Johann Sebastian Bachs „Johannespassion“ an und eröffnet damit den Bericht über die letzten Tage im Leben Jesu Christi. Alles in diesem Eingangschor ist musikalisches Bild und theologische Botschaft: der durchgehaltene tiefe Basston, das Kreisen der Streicher und die schmerzlichen Tonreibungen der Bläser, die den Leidensweg Christi musikalisch beschreiten. Die „Johannespassion“ ist die erste der beiden erhaltenen Passionsmusiken, die Johann Sebastian Bach 1724 und in den folgenden 25 Jahren mehrfach überarbeitet hat. Im Zentrum steht der Bericht des Evangelisten vom Verrat des Judas und der Gefangennahme Jesu, der Verleugnung durch Petrus, von den Verhören und der Verurteilung Jesu durch Pontius Pilatus, von Kreuzigung und Tod und schließlich vom Begräbnis.

GMD Marcus Bosch wird zum ersten Mal das groß angelegte Werk dirigieren, das in den Arien für viele Instrumente des Orchesters solistische Herausforderungen enthält. Der junge ungarische Tenor Dávid Szigetvári wird den Evangelistenbericht und die Tenor-Arien singen, Sophie Klußmann singt die Sopranpartie und Sebastian Geyer die Christus-Worte und die Bass-Arien. Aus dem Opernensemble stoßen die Mezzosopranistin Ida Aldrian und der Bassbariton Daniel Dropulja dazu. Das Vokalwerk Nürnberg, 2014 als Kammerchor aus hochqualifizierten Spezialisten gegründet, übernimmt den Chorpart.

Ganz in der Tradition der Bach-Zeit wird zwischen den beiden Teilen der Passion Regionalbischof Prof. Dr. Stefan Ark Nitsche „Worte zur Passion“ sprechen, die den Bogen zwischen Bachs Musik und ihrer liturgischen Bedeutung schlagen. Im Anschluss an das Konzert in der Kirche St. Laurentius in Altdorf am 26. März gibt es bei der anschließenden Einkehr ins Gasthaus „Alte Nagelschmiede“ Gelegenheit zum Austausch und gemeinsamen Zusammenkommen.

Kartenreservierungen für die „Johannespassion“ sind über die Tickethotline Tel. 0180 – 5 – 231 600 oder die Homepage des Staatstheaters möglich.

www.staatstheater.nuernberg.de
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