Erfolgreiche Herbstprüfung beim Schäferhundeverein Roßtal

Spitzenleistungen von Hund und Mensch bei der Herbstprüfung des Schäferhundvereins Roßtal. (Foto: oh/Schäferhundeverein Ortsgruppe Rosstal/ISPFD)
 
Christiane Winters mit ihrer Gina von der Killertalschanze. (Foto: oh/Schäferhundeverein Ortsgruppe Rosstal/ISPFD)
REGION (pm/nf) - Ein kleines, aber feines Teilnehmerfeld mit Hundeführern aus Baiersdorf, Forchheim, Herzogenaurach und Roßtal zeigte überdurchschnittliche Ergebnisse bei der Herbstprüfung des Schäferhundevereins Roßtal. Im Herbst vor dem 50-jährigen Gründungsfest wurde erstmals eine der beiden jährlichen Prüfung des Schäferhundevereins Roßtal an einem Freitag durchgeführt.

Am frühen Morgen machten sich die Fährtenleger Gerhard Weber (OG Roßtal) und Albert Neumeier (OG Pyrbaum) als erste auf um die Fährtenstrecken für die Prüfungen der IPO und für die FH auf den Äckern und Wiesen zwischen Roßtal und Buttendorf zu legen. Bei herbstlichem Nebel hätten Erna Jäckel mit Alea vom Götterwald, Kathrin Lang (beide OG Roßtal) mit Cocina von der schwarzen Irma und Günter Scheuring (OG Forchheim) mit Arry vom Panthera tigris gerne Nebelscheinwerfer dabei gehabt, aber ihre Hunde spürten auch ohne dieses Hilfsmittel die Spuren der Internationalen Prüfungs Ordnung (IPO) bis zum Ende auf und bekamen dafür jeweils 96, 96 und 98 von 100 möglichen Punkten.

Wesentlich bessere Bedingungen fanden danach Karin Adler (OG Herzogenaurach) mit Ajax vom grauen Rebell, sowie Sylvia Prager (OG Baiersdorf) mit Tayo vom T-Kö und Cimba vom Rottalblick vor. Der Nebel hatte sich mittlerweile verzogen und es begann ein sonniger Tag mit angenehmen herbstlichen Temperaturen. Alle drei Hunde traten in der Fährtensparte FH 1 an und nur Tayo vom T-Kö (einer von zwei Hunden die Sylvia Prager führte) hatte nicht seinen besten Tag und bekam nur 58 von 100 Punkten zugesprochen. Karin Adler holte 98 Punkte mit ihrem Ajax vom grauen Rebell und mit ihrem zweiten Hund, Cimba vom Rottalblick, hatte Sylvia Prager mehr Glück und konnte 94 Punkte erreichen.

Nach Abschluss der Fährtenprüfungen ging es zurück auf das vereinseigene Gelände des Schäferhundevereins Roßtal an der Bahnlinie von Nürnberg nach Ansbach wo die Prüfungsbereiche Unterordnung und Schutzdienst angesagt war. Eine große Anzahl von interessierten Zuschauern und fachkundigen Hunderern warteten auf die Hunde von Erna Jäckel, Kathrin Lang, Günter Scheuring und Christiane Winters. Besonderes Lob sprach Richter Günter Dorner an Christiane Winters (OG Roßtal) aus und nannte sie als Beispiel und Vorbild dafür, dass man auch mit körperlicher Behinderung sportlich tätig sein kann.
Christiane Winters ist an den Rollstuhl gebunden und trotzdem ist sie bei jedem Wetter mit ihrer Schäferhündin Gina von der Killertalschanze auf dem Roßtaler Vereinsgelände und gibt ihre Erfahrung gerne auch an andere Hundefreunde weiter. Mit ihrem Rollstuhl ist es ihr leider nicht möglich an einer Fährtenprüfung teilzunehmen und deshalb trat sie nur in der Prüfungsstufe APR2 (Unterordnung und Schutzdienst) an. Dies aber mit großem Elan von ihr und ihrer Hündin und erreichte unter großem Beifall 173 von 200 möglichen Punkten.

Nach den Fährtenprüfungen traten auch Erna Jäckel (IPO2), Günter Scheuring und Kathrin Lang (jeweils IPO3) bei den Prüfungssparten Unterordnung und Schutzdienst an. Keiner der Schäferhunde zeigte bei der Unterordnung (wie Leinenführigkeit und Gehorsam) und im Schutzdienst (hier mussten sie gegen Helfer Kay Palik zeigen, dass sie ihren Besitzer erfolgreich verteidigen können) einen Ausfall. Bei der abschließenden Ehrung freuten sich auch Erna Jäckel, Günter Scheuring und Kathrin Lang über 283, 271 und 292 von 300 möglichen Punkten.
Neben der besonderen Belobigung von Richter Günter Dorner über Christiane Winters Leistung und vorbildlichen Motivation war auch großes Erstaunen über Kathrin Lang. Mit 292 Punkten erreichte Sie mit ihrem Schäferhund exakt die gleiche Punktzahl wie bei der Frühjahrsprüfung und das bei einer höheren Prüfungsstufe. Die anwesenden Mitglieder gratulierten ihr damit zur internen Vereinsmeisterschaft 2014. Die Ergebnisse zeigten eine erfolgreiche Vereinsarbeit die auch durch die Hilfe von Helfer/Figurant Kay Palik möglich wurde und dass sich alle Vereinsmitglieder auf das 50-jährige Vereinsjubiläum im Juli 2015 freuen dürfen.
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