HerrschaftsZeiten – Erlebnis Cadolzburg

Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder (3.v.r.) u.a. mit Landrat Matthias Dießl (4.v.r.) und MdL Hans Herold (2.v.l.) bei der Eröffnung der Ausstellung auf der Cadolzburg. (Foto: bayernpress)
Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder eröffnete die Ausstellung „Brandenburgs Kurfürsten auf der Cadolzburg“ im Historischen Museum der Marktgemeinde.

REGION (pm/nf) - „Die Ausstellung ist eine erste Kostprobe für das künftige Burgerlebnismuseum. Unter dem Motto: „HerrschaftsZeiten – Erlebnis Cadolzburg“ werden die Besucher ab 2017 auf der Burg das Mittelalter fühlen, schmecken und riechen können“, kündigte Söder an.


Anlass für die Ausstellung ist die auf den Tag genau 600 Jahre zurückliegende Belehnung der auf der Cadolzburg residierenden Zollern mit der Mark Brandenburg. „Der Titel der Ausstellung „Macht im Spagat“ veranschaulicht, wie schwierig es war, die ursprünglichen Herrschaftsgebiete um die Cadolzburg und die neu hinzugekommene Mark Brandenburg zusammenzuhalten – eine echte Herausforderung in einer Zeit, in der es noch kein Smartphone und keinen Computer gab“, sagte der Minister. Mit Multimedia-Stationen, einem „Cadolzburg-Wiki“ und weiteren Elementen zum Hören, Sehen und Selbermachen bietet die Ausstellung einen spannenden Einblick in die interessante Geschichte der Cadolzburg und der Hohenzollern.

Das Burgerlebnismuseum wird aber nicht nur vor Ort beworben: Ab sofort wird eine mobile Werbeeinheit dazu beitragen, die Marke „HerrschaftsZeiten – Erlebnis Cadolzburg“ fest in den Köpfen der Menschen in der Region und darüber hinaus zu verankern. An Bord hat das Mobil neben handfesten Informationen auch spielerische Elemente: An einer Selfie-Station kann man sich selbst als Kurfürst fotografieren lassen. Beim Spiel „Hau den Kurfürst“ kann man am eigenen Leib erfahren, wie viel Kraft der Karriereweg von Cadolzburg nach Berlin kostet. Diesen Weg vollzieht auch die Roadshow nach, die an historisch bedeutenden Hohenzollern-Orten gastiert: Nach ersten Stationen in Franken wird sie über Sachsen und Brandenburg ziehen, ehe sie rechtzeitig zur Eröffnung des Burgerlebnismuseums im Frühjahr 2017 in Berlin ankommt.

Geöffnet ist die Ausstellung bis zum 7. Juni 2015 immer sonn- und feiertags von 13 bis 17 Uhr oder auf Anfrage.
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