Internationaler Museumstag

Silberring, Anfang 20. Jahrhundert. (Foto: oh/Altstadtfreunde Nürnberg e.V.)

NÜRNBERG (pm/nf) - „Sammeln verbindet“ ist das Motto des Internationalen Museumstages 2014. Dies trifft auch auf die engagierte Fingerhutsammlerin Irmgard von Traitteur zu, die die kleinen Alltagshelfer in vielen Ländern aufgespü̈rt und gefunden hat und sich zudem intensiv mit deren Geschichte und der Kultur des jeweiligen Landes befasst hat.

Aus ihrer umfangreichen und weltumspannenden Sammlung zeigt die Sammlerin ergänzend zur aktuellen Sonderausstellung „Aus Messing mach ich Fingerhüt‘…“ am Sonntag, 18. Mai 2014, von 11.00 bis 17.00 Uhr im Rahmen des Internationalen Museumstages Beispiele von Turkmenen-Fingerhü̈ten und -Schmuck und erläutert spannend und kurzweilig kulturelle Hintergrü̈nde. In allen Kulturkreisen sind Fingerhü̈te und Nähringe als hilfreiche Werkzeuge nachzuweisen. Sie finden sich auch bei den Nomadenstämmen Zentralasiens, wo sie sowohl Nähwerkzeug als auch Schmuckelement und Teil von Brauchtum und Aberglaube waren. Um sie im „ewigen“ Umherziehen auf der Suche nach Weideplätzen für ihre Herden nicht zu verlieren, trugen die Frauen sie an Kettchen in Ringkombinationen stets bei sich. Die unterschiedliche Gestaltung verriet die Zugehörigkeit zum jeweiligen Hirtenstamm.
Internationaler Museumstag, Eintritt frei, Sonderöffnung: Sonntag, 18. Mai 2014, 11.00-17.00 Uhr Museum |22|20|18| Kü̈hnertsgasse. Öffnungszeiten: Mittwoch, Samstag und Sonntag von 14.00-17.00 Uhr. Fü̈hrung durch die Handwerkerhäuser: Samstag um 15.00 Uhr. Sonderausstellung: „Aus Messing mach ich Fingerhüt‘…“ – ein Nürnberger Exportschlager - vom 22. März bis 7. September 2014 im Museum |22|20|18| Kü̈hnertsgasse.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.