Joachim Herrmann: Nachwuchstalente optimal fördern

Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann tritt Kuratorium der Bayerischen Sportstiftung bei: ,,Wichtiger Baustein für die Förderung des Spitzensports".

NÜRNBERG (pm/nf) - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann ist dem Kuratorium der Bayerischen Sportstiftung beigetreten. Bei der Sitzung der Stiftung in Nürnberg sagte Herrmann: ,,Die Bayerische Sportstiftung liefert einen wesentlichen Baustein, um bayerische Talente optimal zu fördern und halten zu können. Sie ergänzt die staatlichen Förderbereiche um eine individuelle Förderung herausragender Talente. Durch diese Stiftung können unsere Talente unsere Standortwahl frei von finanziellen Zwängen rein nach sportfachlichen Kriterien treffen und sich ohne existenzielle Sorgen zielstrebig für ihren spitzensportlichen Erfolg einsetzen. Deshalb bin ich sehr gerne dem Kuratorium der Bayerischen Sportstiftung beigetreten." Herrmann sagte, er werde sich nach Kräften darum bemühen, dass die Stiftung für ihre wichtige Arbeit die notwendige Unterstützung erfährt.

Bei der Nacht der olympischen Stars im Rittersaal der Nürnberger Kaiserburg betonte Herrmann, dass man in Bayern den Nachwuchsleistungssport im vergangenen Jahr kräftig gestärkt habe. ,,Seit letztem Herbst haben wir die Trainermittel der Sportfachverbände um jährlich 1,5 Millionen Euro erhöht. Das ist eine Steigerung von mehr als 40 Prozent. Damit konnten wir gerade die Trainersituation an den Eliteschulen des Sports deutlich verbessern, so wie das vom organisierten Sport in Bayern auch gefordert wurde."

Der Sportminister sagte, die entscheidenden Voraussetzungen, dass junge Nachwuchstalente ihr Leitungspotential optimal entfalten können, seien ein fachlich und pädagogisch hochqualifizierter Trainer sowie die Vereinbarkeit von Schule beziehungsweise Ausbildung und Leistungssport. Die Erhöhung der Trainermittel sei aber auch für die Standortwahl der Nachwuchsathleten von großer Bedeutung. "

Denn die besten Trainer entfalten meist eine Sogwirkung. Wenn wir also die bayerischen Talente in unserem Land halten wollen, müssen wir dafür sorgen, dass die Verbände auch die besten Trainer anstellen können. Und das haben wir mit unserer Trainermittelerhöhung nun gewährleistet."

Herrmann hob noch einmal die herausragende Stellung der bayerischen Athletinnen und Athleten bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi hervor. Mit 79 Teilnehmerinnen und Teilnehmern hat Bayern nicht nur mehr als die Hälfte der Deutschen Olympiamannschaft gestellt, sondern auch seine Qualität durch den Anteil bayerischer Medaillen am deutschen Gesamtergebnis eindrucksvoll belegt: ,,Mehr als zwei Drittel aller deutschen Medaillen und dreiviertel aller Goldmedaillen gingen an unsere bayerischen Athleten." Besonders beglückwünschte Herrmann die zweiterfolgreichste Athletin der Paralympics 2014, Anna Schaffelhuber, die mit ihren 21 Jahren im Alleingang mehr als die Hälfte aller deutschen Goldmedaillen bei den Paralympics gewonnen hatte.
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