Nachwuchs bei den Kleinen Pandas

Die beiden Jungtiere werden auch als Erwachsene nicht viel anders aussehen. (Foto: Tiergarten Nürnberg)

NÜRNBERG (pm/vs) - Im Tiergarten der Stadt Nürnberg gibt es Nachwuchs bei den Kleinen Pandas. Ende Juni 2015 sind zwei Jungtiere zur Welt gekommen.

Bereits zum zweiten Mal wurden in Nürnberg Katzenbären, wie die Kleinen Pandas auch genannt werden, geboren. Sie sind nicht mit den großen weißfarbenen Pandabären verwandt. Dem Muttertier Patna standen für den Wurf mehrere Boxen zur Verfügung. Entschieden hat sie sich für die einzige Box mit Einblick durch eine Scheibe. Inzwischen trägt Patna ihren Nachwuchs von einem Unterschlupf zum anderen, sodass Besucherinnen und Besuchern die Kleinen manchmal sehen können.
Die siebenjährige Patna kam am 13. Juli 2008 im dänischen Aalborg zur Welt und lebt seit August 2011 in Nürnberg. Ihr Partner Rex junior, geboren am 28. Juli 2004 im italienischen La Torbiera, legte zuerst einen Zwischenstopp in Rotterdam in den Niederlanden ein, ehe er im Mai 2012 in den Tiergarten Nürnberg umzog.
Seit 2008 ist der Kleine Panda auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN als „gefährdet“ zu finden. Der Tiergarten Nürnberg beteiligt sich am „Red Panda EEP Forest Guardians Programme“, dem Programm des Europäischen Zooverbands zum Schutz des Lebensraums in Nepal. Mit jährlich 1.000 Euro aus dem Tiergarten Nürnberg kann einer der dortigen Naturschutzwächter ausgebildet und finanziert werden. Damit werden nicht nur der Schutz des Lebensraums sichergestellt, sondern auch Programme finanziert, um die örtliche Bevölkerung von der Notwendigkeit des Schutzes dieser Tierart zu überzeugen.

Tagschläfer

Kleine Pandas leben in Höhen von bis zu 4.000 Metern an den Südosthängen des Himalayas. Die Kletterkünstler werden im Freiland erst nachmittags und nachts aktiv. Sie verschlafen die Tagesstunden in schattigen Astgabeln oder Baumhöhlen. Ihr buschiger Schwanz dient ihnen dabei als weiche Unterlage oder zum Abdecken des Gesichts.
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