Neu: „Gesprächssalon“ in der Kunstvilla

Eine Besuchergruppe in der Kunstvilla im Gespräch vor dem Bild „Mädchen im Sessel“ (1949) von Dore Meyer-Fax. (Foto: Annette Kradisch.)
NÜRNBERG - Alle, die Interesse an der Entwicklung des regionalen Kunstgeschehens haben, lädt die Kunstvilla zu ihrem neuen Vermittlungsangebot „Gesprächssalon“ ein. Die Kulturwissenschaftlerin Dr. Annette Scherer nimmt sich an mehreren Terminen unterschiedliche Kunstwerke in der Kunstvilla zum Ausgangspunkt, um Hintergründe zu vermitteln und sich in einem offenen Dialog mit den Besucherinnen und Besuchern auszutauschen.

Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Die nächsten Termine finden am Freitag, 10. Juni und 15. Juli 2016, jeweils von 15 bis 16 Uhr in der Kunstvilla in der Blumenstraße 17 statt. Aufgrund ihrer wechselvollen Geschichte haben viele Nürnbergerinnen und Nürnberger eine Beziehung zur herrschaftlichen Villa in der Blumenstraße 17, der heutigen Kunstvilla. 1894/95 als Familiensitz des Nürnberger Hopfenhändlers Emil Hopf erbaut, diente die Villa im Laufe des 20. Jahrhunderts immer wieder unterschiedlichen Zwecken bis der Verleger Bruno Schnell das Gebäude im Jahr 2006 der Stadt Nürnberg als neue Heimatstätte für die ehemalige „Fränkische Galerie“ überließ.

Mit der Eröffnung der Kunstvilla im Mai 2014 hielt die Kunst in die Villa Einzug. Das Museum konzentriert sich auf die regionale Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts von Künstlerinnen und Künstlern, die nach 1880 geboren sind. Dabei leistet die Kunstvilla grundlegende Forschungsarbeit zu fränkischen Künstlerinnen und Künstlern, deren Lebensläufe und Werkverzeichnisse oft lückenhaft sind. Die Teilnahme kostet 2 Euro zuzüglich zum Eintritt. Die Kunstvilla ist barrierefrei.
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