„Puzzlespiel der Sinne“: So kann man sich täuschen

In seinem Vortrag am 4. April 2017 „Das Puzzlespiel der Sinne“ präsentiert Prof. Dr. Marc Ernst seine aktuellen Forschungen. Er weist darauf hin, dass unser Gehirn beim Wahrnehmen außergewöhnliche Leistungen vollbringt und zeigt dies anhand verblüffender Wahrnehmungstäuschungen. (Foto: ©Victor Koldunov/Fotolia.com)
Wahrnehmungsillusionen im Planetarium – Ulmer Wissenschaftler präsentiert in der Reihe „Vom Reiz der Sinne“ des Instituts für populärwissenschaftlichen Diskurs „Kortizes“ seine Forschungen

NÜRNBERG (pm/nf) - Der Ulmer Kognitionswissenschaftler Professor Dr. Marc Ernst kommt nach Nürnberg: Am kommenden Dienstag, 4. April 2017, stellt er um 19.30 Uhr im Nürnberger Planetarium am Plärrer seine aktuellen Forschungsergebnisse vor und lädt zur Diskussion ein. Weitere Vorträge bis Juni 2017.


Das menschliche Handeln erfordert ein reibungsloses Zusammenspiel aller Sinne. In seinem Vortrag zeigt Professor Dr. Marc Ernst aus Ulm, wie das menschliche Gehirn in geradezu optimaler Weise verschiedene Sinneseindrücke kombiniert, um eine möglichst genaue Abbildung der Umwelt zu erschaffen. Paradoxerweise resultiert gerade aus dieser optimierten Gehirnleistung eine Vielzahl von Wahrnehmungsillusionen. Erklärungen dieser Illusionen sind zentral für die Entschlüsselung der Gehirnaktivitäten beim Wahrnehmen. Marc Ernst ist Neurowissenschaftler, Kognitionspsychologe und Leiter der Abteilung Angewandte Kognitionspsychologie der Universität Ulm.

Anmeldung über BZ/Planetarium, Restkarten vor Ort: 7,50 Euro / 5 Euro erm. Hintergrundinformationen & Anmeldelink: http://kortizes.de/04-04-2017/

Weitere Vorträge der Reihe, jeweils dienstags 19.30 Uhr im Planetarium:

Dienstag, 18. April: Dr. Sibylle Herholz:
Macht Übung den Meister? Wie unser Gehirn durch musikalisches Training geformt wird – und welche Rolle Talent dabei spielt.

Dienstag, 2. Mai: Prof. Dr. Simone Schütz-Bosbach
Das Ich und mein Körper. Wie durch sensomotorische Erfahrung Selbst-Bewusstsein entsteht.

Dienstag, 16. Mai: Prof. Dr. Andreas Feigenspan Die Evolution des Sehens. Von molekularen Sensoren zum menschlichen Auge.

Am 6. Juni folgt darauf die Reihe „Vom Reiz des Übersinnlichen“. Gehirne denken, Gehirne vernetzen sich.

Das Anfang 2017 ins Leben gerufene Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs „Kortizes“ hat das Ziel, aktive Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der interessierten Öffentlichkeit in einen für beide Seiten produktiven Austausch zu bringen. Kortizes – das sind die Gehirne der Menschen, die sich in diesem populärwissenschaftlichen Diskurs vernetzen:
www.kortizes.de
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