Roth packt den Blues in diesem Jahr bei seinen Wurzeln

Freuen sich alle drei wahnsinnig auf die Bluestage: Robert „Dackel“ Hirmer von Rad Gumbo, Monika Ammerer-Düll und Roths Erster Bürgermeister und Uriah Heep-Fan Ralph Edelhäußer. (Foto: Freuen sich alle drei wahnsinnig auf die Bluestage: Robert „Dackel“ Hirmer von Rad Gumbo, Monika Ammerer-Düll und Roths Erster Bürgermeister und Uriah Heep-Fan Ralph Edelhäußer. Foto: Ebersberger)

ROTH (web) - Ihre Vorfreude auf die 23. Rother Bluestage kann und will sie auch gar nicht verbergen als sie im Rahmen einer Pressekonferenz den anwesenden Journalisten das diesjährige Programm mit überschäumender Begeisterung präsentiert. „Ich liebe dieses Programm“, juchzt die Festivalchefin Monika Ammerer-Düll - und man nimmt ihr das zu 100 Prozent ab.

In diesem Jahr habe man sich vor allem auf das Mutterland des Blues, die USA und der Heimat des Bluesrock, Großbritannien, fokusiert. Doch Roth wär nicht Roth, würden nicht auch regionale Musiker und Bands das Programm (14 Konzerte) erweitern und bereichern. Ebenso bieten die Bluestage auch noch eher unbekannteren und jungen Talenten die Möglichkeit, sich einem größeren Publikum zu präsentieren.
Mit einer Weltpremiere wird das Festival am 29. März in der Kulturfabrik eröffnet. Die „British Blues All Stars“ geben in Mittelfranken ein Exklusivkonzert weit vor ihrer eigentlichen Tournee. Und diese Band hat es in sich. Mit Dave Kelly, Gary Fletcher (beide Blues Band), Zoot Money (Animals), Bernie Marsden (Whitesnake) und Pick Withers (Dire Straits) geben sich die Stars der britischen Bluesszene die Ehre. Das Quintett harmoniere bestens erklären Fletcher und Kelly, die per Skype der Pressekonferenz zugeschaltet sind. Die sei auch nicht verwunderlich, sprechen doch alle die gleiche Sprache - die Musik, so Fletcher.
Das Abschlusskonzert am 6. April wird wohl mit „der Rockbalade schlechthin“ enden, hofft Ammerer-Düll. Mit dem Auftritt der legendären „Uriah Heep“ schaut man zwar etwas über den Blues-Tellerrand hinaus, doch das ist durchaus gewünscht. Und wenn am Ende „Lady in Black“ erklingt, ist doch die Welt eh wieder in Ordnung.
Zwischen diesen beiden Fixpunkten gibt es aber noch genügend Gründe zu den Bluestagen nach Roth zu pilgern - ganz nach dem Motto der Festivalchefin: „Es gäbe sonst wahnsinnig viel zu verpassen.“
Da ist etwa die junge Cassie Taylor (30. März, Posthorn), Tochter des berühmten Otis Taylor oder auch der außergewöhnliche Gitarrist Duke Robillard (30. März). Das Blues-Schwergewicht Popa Chubby (3. April) stattet Roth bereits zum dritten Mal einen Besuch ab und auch Nick Woodland schaut mal wieder vorbei. Ein Doppelkonzert bestreiten King King und Aynley Lister, die beide die junge britische Bluesszene verkörpern. Edo Zanki, der Pate des deutschen Soul, kommt am 2. April.
Und da wäre ja noch ein ganz besonderes Highlight. Erstmals in Deutschland ist der Gitarrist und Mott the Hoople- und Bad Company-Gründer Mick Ralphs mit seiner Bluesband. Am 5. April darf man sich auf die mittlerweile 70-jährige Legende freuen.
Ach ja. Beim Blick in die Journalistenrunde wusste man: Nicht nur Monika Ammerer-Düll liebt dieses Programm.
www.bluestage.de
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