Schloss Appelhof erstmals für Besucher geöffnet

Die Malerin Fides Becker präsentiert ihre Werke ab 18. Juli in der phantasievollen Ausstellung „Landpartie“. (Foto: Graf von Faber-Castell’sche Vermögensverwaltung/J. Albright)
Entdeckungen in unserer Region: Kunst und Kultur im einstigen Fressgütlein

NÜRNBERG/REGION (ps/nf) - Im Süden des fränkischen Seenlands, nahe dem Rothsee, hat die Familie der Bleistiftdynastie Faber-Castell ein spätbarockes Juwel wiederentdeckt: Ihr einstiges „Lust- und Jagdschlösschen“ Appelhof – direkt am Waldesrand bei Allersberg gelegen.


Mit seiner barocken Gartenanlage gilt das zur Zeit noch arg morbide Schloss als ganz besonderes Baudenkmal. Noch steht nicht fest, wann die Restaurierungen beginnen können. Doch öffnet das idyllisch gelegene Schloss Appelhof schon in Kürze seine Tore für Besucher. Denn Kunst und Kultur haben in dem denkmalgeschützten Kleinod inzwischen Einzug gehalten. Es gibt also noch Entdeckungen in der Region.

Ab 18. Juli, 14 Uhr, wird das einstige „Freßgütlein“ jeweils an den Wochenenden seine Tore öffnen. Dabei wird es sich in einen sinnlichen Erlebnisort für Kunst, Kultur und Natur verwandeln. Kunst bringt die Berliner Malerin Fides Becker in das Anwesen. Sie hat eine Weile im Schlösschen gearbeitet und präsentiert ihre Werke ab 18. Juli in der phantasievollen Ausstellung „Landpartie“. Außerdem soll die außergewöhnliche Klangkunst von drei Künstlern der Hochschule Ansbach die Sinne der Besucher verzaubern. Obendrein gibt es den ganzen Sommer über ein buntes Rahmenprogramm mit Musik, Lesungen, Führungen und einem Film-Festival. Die Reihe beginnt am Sonntag, 19. Juli um 17 Uhr. Dann lädt „der Appelhof“ zu einem ersten Vortrag ein: Dr. Annett Haberlah-Pohl erzählt von der Historie des „Fressgütleins“.

Weiterer Bericht über Schloss Appelhof:

http://www.marktspiegel.de/nuernberg-nord/lokales/...
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